Netflix, Amazon, SkyStreaming: Diese Serien und Filme sollten Sie im Jänner nicht verpassen

Winter! Wer will da schon vor die Haustür gehen? Wie gut, dass die Streamingdienste für viel Nachschub im neuen Jahr gesorgt haben. Ein Überblick über die Neuerscheinungen im Jänner.

"Die Frau im Mond" mit Marion Cottilard
"Die Frau im Mond" mit Marion Cottilard © Studiocanal
 

Neue Filme zum Streamen

Im Südfrankreich der 1940er Jahre ist das Schwärmen für die Liebe reiner Luxus, niemand weiß das besser als Gabrielle (Marion Cotillard). Um ihr die Schwärmereien auszutreiben, wird sie mit dem Arbeiter Jose verheiratet. Bis sie in einem Sanatorium auf Andre trifft. Das hochkarätig besetzte Drama „Die Frau im Mond“ ist seit heute auf Amazon Prime zu sehen. Zur Monatsmitte gibt es auf Amazon Prime mit „The Salmesman“ sogar den aktuellen Gewinner des Auslandsoscars. Darin wird der Übergriff auf eine Iranerin zur Belastungsprobe für eine Ehe. Leichte Kost gibt es mit „Bad Neighbors 2“ und „Olympus Has Fallen“ (19. 1.). Ende des Monats dürfen Fantasy-Fans mit der Verfilmung „Warcraft: The Beginning“ (29.1.) jubeln. Bei Netflix sorgt Jack Black als „The Polka King“ für Lacher (12. 1.). Ab 18. Jänner ist die neue Version von „The Jungle Book“ zu sehen. Mit „Ich bin dann mal weg“, die Verfilmung des Bestsellers von Hape Kerkerling, wandert man über den Jakobs-Weg. Auch Sky setzt auf Blockbuster: „Die Schlümpfe“ (7.1.), „Fast & Furious 8“ (14.1.) „Lion“ (21.1.) und „Girl on the Train“ (28.1.)

 

Neue Serien auf Netflix

Der Netflix-Serienmonat folgt den drei großen S: Superhelden, Superschurken, Supergras. Ab 23. Jänner kehrt der DC-Superheld „Black Lightning“ aus dem Ruhestand zurück, nachdem die Kriminalitätsrate in New Orleans Überhand genommen hat. In „The End of the F***ing World“ (ab 5. 1.) begeben sich zwei schräge Teenager im Ausnahmezustand auf einen kultigen Roadtrip. Während die Doku-Dramen „Drug Lords“ (ab 19. 1.) Unterwelt-Größen wie Pablo Escobar und El Chapo ins Visier nehmen, beleuchtet die mit zwei Golden Globes ausgezeichnete Serie „American Crime Story“ (6. 1.) berühmte Gerichtsverfahren. Zum Auftakt: O. J. Simpson. Und in „Disjointed“ (12. 1.) geht es um die Angestellten in einem Hanfshop. Ihre gerne eingerauchte Besitzerin mimt Kathy Bates.

 

 

Serien auf Amazon Prime Video

Amazon startet mit der Umsetzung der Kurzgeschichten von Science-Fiction- Autor Philip K. Dick („Blade Runner“, „Total Recall“) ins neue Jahr. Die einzelnen Episoden von „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ (12. 1.) führen in die Zukunft und in die Vergangenheit der Menschheit. Von der Gilmore Girls-Autorin Amy Sherman-Palladino, stammt das Buch zu „The Marvelous Mrs. Maisel“ (ab 26. 1.). Im Mittelpunkt steht die New Yorkerin Miriam „Midge“ Maisel, die in den 1950er Jahren von ihrem Mann verlassen wird und sich von der Hausfrau zur ersten Komikerin wandelt. „McMafia“ (2. 1.) taucht in die globalen kriminellen Machenschaften eines russischen Einwandererclans ein. Horrorfans dürfen sich mit „The Exorcist“ (23. 1.) auf eine Neuinterpretation des Filmklassikers freuen.

Serien auf Sky


Hier hat der Produzent von „Doctor House“ seine Finger im Spiel: In „The Good Doctor“ (seit 2.1.) geht es um den autistischen Chirurgen Shawn Murphy und seine ungewöhnlichen Zugänge zu Job und Leben. „Channel Zero“ (15.1) ist nichts für schwache Nerven. Ein Kinderpsychologe kehrt in seine Heimatstadt zurück um das Verschwinden seines Bruders in den 80er Jahren zu untersuchen. „Mosaic“ (22. 1.) ist eine Mini-Krimiserie von Steven Soderbergh, in der Sharon Stone eine Kinderbuchautorin gibt, die ermordet wird.

 

Neue Dokumentationen

Netflix produziert längst nicht mehr nur Spielfilme, sondern auch abendfüllende Dokumentationen. Die Doku-Reihe „Verdorben“ gibt seit gestern Einblicke in die Versorgungskette der Lebensmittelindustrie. Von Mexico über Vietnam bis nach Israel: Phil Rosenthal, Autor von “Everybody Loves Raymond“, reist in „Somebody Feed Phil“ (12. 1.) um die Welt und kostet sich durch die lokale Küche. Seit Anfang Jänner ist die Doku „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ abrufbar. Gezeigt wird der Kampf der jungen Aktivistin, die sich für das Recht auf Schule für Mädchen einsetzt. „The Man who would be Polka King“ (12. 1.) ist die Doku zur gleichnamigen Netflix-Komödie (mit Jack Black, Start ist ebenfalls am 12. 1.), die Aufstieg und Fall des polnischen Sängers Jan Lewan dokumentiert.

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