Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Country & RassismusSchwieriger Abschied von „Dixie“ und „Antebellum“

Nach dem Sturm auf fragwürdige Denkmäler zeugen nun die Namensprobleme zweier US-Südstaaten-Bands, wie heikel der Umgang mit rassistischem Erbe sein kann.

Country ohne "Dixie": Natalie Maines, Emily Strayer und Martie Maguire nennen sich nun nur noch "The Chicks" © AP
 

War es doch nur ein geschickter Coup, der auf das Comeback-Album aufmerksam machen wollte? Die Countryband „Dixie Chicks“ aus Texas hat sich umbenannt: Fortan tritt das Frauentrio nur noch unter dem Namen „The Chicks“ auf. Dixie – eine gängige Bezeichnung für den US-Süden und speziell für jene Konföderiertenstaaten, die im US-Bürgerkrieg von 1861–65 auch für die Aufrechterhaltung der Sklaverei kämpften – erschien Natalie Maines, Emily Strayer und Martie Maguire nicht mehr tragbar.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren