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Auf NetflixMötley-Crüe-Verfilmung: Experten für Exzess und Spießerverachtung

Aus dem Handbuch eines Rockstars: Mötley Crüe haben das Wort Exzess erfunden. Netflix hat jetzt ihre legendäre Biographie verfilmt. Über eine Band, die das Wort Grenze gänzlich aus ihrem Leben verbannt hat.

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Ausschnitt aus dem Film „The Dirt“
Ausschnitt aus dem Film „The Dirt“ © Netflix/Jake Giles Netter
 

Es gab nie einen Grund zur Beschwerde – zumindest wenn man Teil der inneren Dämonen von Mötley Crüe war, dann hatte man genug Freiraum. Vince Neil, Mick Mars, Nikki Sixx und Tommy Lee wussten vielleicht nicht, wie man Exzess schreibt, aber dafür mit absoluter Sicherheit, wie man ihn auslebt. Anfang der 1980er vom Kalifornier Nikki Sixx gegründet, waren Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll für die vier Herren nicht mehr als eine Aufwärmübung. Die Band-Biographie „The Dirt“ erschien im Jahr 2001 und schaffte es sogar auf die Bestsellerliste der „New York Times“. Der Inhalt: ein real gewordener Veitstanz gepaart mit der hohen Kunst der Spießerverachtung. Oder wie Schlagzeuger Tommy Lee dem „Playboy“ sagte: „Es ist irre, dass ich und die Jungs das tatsächlich überlebt haben.“ Kein Wunder, denn die vier Burschen waren seiner Meinung nach fast wie die Unschuldslämmer vom Lande: Niemand habe ihnen gesagt, wie sie „all die Frauen, die Drogen, die Luxushotels und das viele Reisen“ handhaben sollten.

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