Eröffnet wird der heurige ORF-Kultursommer mit dem Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker aus Schönbrunn am 16. Juni, das nach zwei Pandemiejahren wieder mit voller Publikumsbesetzung stattfinden kann. Auch Ende des Monats (30. Juni) begibt man sich noch einmal ins Royale, wenn im Ehrenhof des Schlosses die konzertante TV-Premiere des Musicals "Elisabeth" mit Maya Hakvoort in der Titelrolle ansteht.

Neben den traditionellen Übertragungen von den Salzburger Festspielen (diesmal u. a. Puccinis Opernzyklus "Il trittico" und Leos Janáceks "Kát’a Kabanová"), von der Bregenzer Seebühne (Puccinis "Madame Butterfly"), aus dem Steinbruch St. Margarethen (Verdis "Nabucco"), vom Wiener Donauinselfest und vom Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt weist der ORF-Kultursommer auch Neuzugänge auf.

"Die Kulturfamilie wächst", formuliert es ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: Erstmals mit von der Partie sind heuer die Taggenbrunner Festspiele in Kärnten, wobei mehrere Konzertabende im Juli von ORF III und Ö 1 einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Zum zehnjährigen Jubiläum wird der ORF auch erstmals Europas größtes Brass-Festival, das "Woodstock der Blasmusik" (1. und 2. Juli), aus Oberösterreich senden.
Zum Schulschluss im Osten Österreichs laden die Wiener Symphoniker zum musikalischen "Wiener Prater-Picknick" auf der Kaiserwiese beim Riesenrad, wo klassische Musik und Pop zusammenfinden sollen; so treten etwa Bariton Daniel Schmutzhard und Marco Wanda gemeinsam auf.
Ausklingen wird der Kultursommer mit der Operette "Die Dubarry" (4. September) unter der neuen Direktorin der Wiener Volksoper, Lotte de Beer.

Opulenter ORF-Kultursommer 2022: Schwerpunkt mit mehr als 500 Stunden Programm aus ganz Oesterreich in allen Medien
Generaldirekor Roland Weißmann präsentierte den Kultursommer 2022 im ORF
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