Im ORF 1-Vorabendprogramm findet sich schon bald ein neues Wissens- und Ratespiel: "Smart10: Das Quiz mit den zehn Möglichkeiten" startet am 25. April und ist wochentags um 17.55 Uhr zu sehen. Dabei treffen zwei Zweierteams bei Moderatorin Caroline Athanasiadis aufeinander und testen ihr Wissen zu verschiedensten Themen. Das Siegergespann bekommt das in mehreren Runden erspielte Geld und trifft in der nächsten Folge auf neue Herausforderer.

Da das Quiz "Q1 - Ein Hinweis ist falsch" erhalten bleibt, folgen künftig zwei Frage-und-Antwort-Spiele in ORF 1 aufeinander. "Die Idee dahinter ist, die Eigenproduktionsstrecke im Vorabend zu verlängern und auch zu schließen", erklärte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz im Gespräch mit der APA. "Wir wollen dem Publikum über diese Strecke Verlässlichkeit bieten. Wenn sich jemand am Vorabend smart unterhalten möchte, dann ist er bei uns an der richtigen Adresse", meinte sie.

Der Umstand, dass Teams bei "Smart10" aufeinandertreffen, sei nicht der entscheidende Unterschied zu "Q1" oder auch der "Millionenshow". "Aus meiner Sicht ist die Grundtonalität das Besondere. Sie ist geprägt von Caroline Athanasiadis, die das Quiz als schnelles, humorvolles Spiel interpretiert. Es geht nicht in erster Linie um Spannung", sagte Groiss-Horowitz.

Kandidaten und Kandidatinnen gesucht

Als Vorlage für das Quiz dient das 2017 erschienene österreichische Spiel "Smart10", das mittlerweile mehrere Preise einheimsen konnte. "Attraktiv daran ist, dass es im Markt bereits erprobt wurde und gut ankommt", so die ORF-Programmdirektorin. Produzent Thomas Vacek stieß darauf und bot an, es fürs Fernsehen adaptieren - was auch passieren sollte.

In ORF 1 wird das Quiz in einem primär rot und orange gehaltenem Retro-Stil-Studio gespielt. Die beiden Zweierteams müssen abwechselnd bis zu zehn Antworten auf eine Frage finden. Etwa kann danach gefragt werden, ob man zehn Filme nennen kann, in denen eine bestimmte Schauspielerin auftritt, oder ob zehn zur Auswahl stehende Buchtitel alle vom selben Autor sind. Auch ist es möglich, etwas reihen zu müssen - etwa Tiere nach ihrer Größe.

Eine Runde ist beendet, wenn alle zehn Optionen der Frage gelöst wurden - wobei die Teams abwechselnd an der Reihe sind -, beide Teams falsch geantwortet haben - womit das bisher erspielte Geld aus der Fragerunde verloren geht -, oder beide Teams keine Antwort mehr geben möchten und somit den erspielten Betrag nicht verlieren. Der Gewinnbetrag steigt mit jeder Antwort, womit in normalen Spielrunden bis zu 550 Euro eingeheimst werden können. Bonusrunden bringen doppelt so viel Geld, sind aber mit einem Zeitlimit versehen. Am Ende nimmt nur das Siegerteam das Geld mit nach Hause und tritt auch in der nächsten Sendung gegen neue Herausforderer an.

Quizmaster ist Caroline Athanasiadis, die etwa als Kabarettistin ("Kernölamazonen") oder auch "Dancing Star" 2021 Bekanntheit erlangte. Als Moderatorin versuchte sie sich bisher noch nicht, dennoch habe sie auf ORF-Anfrage gleich zugesagt. "Ich habe zwar noch keine Erfahrung damit, aber ich lasse mich ungern in eine Schublade stecken und wachse mit Herausforderungen", freute sie sich gegenüber der APA auf ihre neue Tätigkeit.

Speziell vorbereitet habe sie sich nicht. "Mir kommt entgegen, dass ich ein sehr spontaner Typ bin und gerne mit Menschen rede", sagte Athanasiadis. Die Angelegenheit will sie nicht "bierernst" anlegen. "Man kann sich darauf verlassen, dass ich zwischendurch meine Kabaretterfahrung einfließen lasse." Und wodurch zeichnet sich das Quiz ihrer Ansicht nach aus? "Man kann selbst entscheiden, wie viele Fragen man beantwortet und kann einen Batzen Geld verdienen, wenn man sich von Sendung zu Sendung weiterarbeitet", so die Entertainment-Allrounderin.