TV-Tagebuch"Love Hard": Eine Weihnachts-RomCom, die anders ist

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Jimmy O. Yang und Nina Dobrev in "Love Hard"
Jimmy O. Yang und Nina Dobrev in "Love Hard" © Bettina Strauss/Netflix (Bettina Strauss/Netflix)
 

Nun tröpfeln sie schön langsam auf die Streamingplattformen, die Weihnachts-RomComs, und alljährlich stellt man sich die gleich Frage: Ja, kommt Weihnachten heuer schon früher? Grundsätzlich spricht viel dafür, dass man sich mit Weihnachts-RomComs einer stetigen Überzuckerung hingibt. Wobei das Angebot dem alten Motto folgt: viel Masse, wenig Klasse, mit Ausnahmen. „Love Hard“ auf Netflix gehört dazu. Wobei, so ganz stimmt das nicht, denn der Film folgt dem klassischen Muster:
Single-Frau sucht Mann und stolpert von einem Fiasko ins nächste. Bis sie auf einer Dating-Plattform den einen findet.

Die Warnung ihrer Freundin: „Es stört nur eines an ihm: Du hast ihn noch nie getroffen“, schlägt sie in den Wind. Bis sich schnell herausstellt, dass hinter dem Profil des gut aussehenden Typen ein liebenswürdiger Nerd steckt. Doch wir wissen: Den Nerd, den will sie nicht. Bis zum Ende darf jedoch noch viel persönliche Erkenntnis, Herzenswärme und Tollpatschigkeit auftreten. Eingebettet in eine Runde dezent übertriebener Charaktere, die übliche goscherte Oma, die alle in der Sekunde ins Herz schließen, die ist auch mit dabei. Eine RomCom aus dem Lehrbuch, aber mit einem „aber“. Der Rest ist Zuckerguss.

 

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