GISDie stille Erhöhung der ORF-Gebühren

Von 17,21 auf 18,59 Euro: Die Anpassung der ORF-Gebühren geht in der Regierungskrise unter. Das überdeckt auch Strukturmängel.

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ORF-STIFTUNGSRAT
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Eine ausgewachsene innenpolitische Ausnahmesituation mit Sondersendungen noch und nöcher, inklusive Einschaltquoten, die an der Zwei-Millionen-Marke kratzen: Noch wertvoller als die Möglichkeit, zeigen zu können, welche Qualität man als wichtigster Informationssender des Landes hat, ist für den ORF die mediale Lautstärke der bundespolitischen Ereignisse. Die geplante Erhöhung des ORF-Programmentgelts, gemeinhin GIS genannt, wird dadurch zum stillen Nebenschauplatz.

Kommentare (5)
itsok
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Frechheit!

Von den Zwangsgebühren werden die Flugkosten der Moderatorin Weichselbaum von London wöchentlich bezahlt für Dancing Stars ,es gibt auch viele andere Dinge,die man einsparen könnte! Sparen und nicht Geld hinauswerfen!🧶

FartMaster3000
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Der GIS zahlt

ist selbst schuld.

stprei
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Reform

Der ORF braucht dringend eine Reform. Einerseits ist er regulatorisch aus einigen Bereichen ausgeschlossen, die zeitgemäß wären und zu besetzen wären. Andererseits agiert er ohne Budgetdruck gespeist aus Pflichtbeiträgen, ist parteipolitisch besetzt und leistet sich viel unnötigen Luxus (da sei der Premium-Sitzungssaal nur ein Beispiel).
Gleichzeitig hat er ein Ungleichgewicht zwischen höchstbezahltem Stammpersonal und Mitarbeitern mit Prekariats-Werkverträgen.

Die Bundesländer schneiden fröhlich mit und reduzieren damit die Akzeptanz und eine "Haushaltsabgabe", die mehr Mittel bedeuten würde (weil billiger wirds sicher nicht), bringt wohl kaum Mehrwert.

Fokus muss der Kernauftrag sein, weniger Werbung (oder gar keine, dafür auch eine Reduktion der Förderung für Privatsender), weniger ORF/OE3-Kommerz, mehr ORF2, Information, Regionalität und Kultur.

Dann ist es ein wirklicher Öffentlich-Rechtlicher und nicht das Zwangsfinanzierte Österreich-RTL.

beneathome
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Unterschied zum russischen Fernsehen?

Eigentlich keiner, nur vom russischen Staatsfunk ist nichts anderes zu erwarten. Und der ORF ist ein eigener Staat im Staat.

Dr.B.Sonnenfreund
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Lästige Werbung

Zumindest diese wird dann wegfallen, wie im deutschen Staatsfunkt ARD und ZDF. Davon darf ich dann hoffentlich wohl ausgehen , oder irre ich mich da etwa ? (Ironie off meine lieben Freunde....was lassen wir uns eigentlich von diesem Staatsfunkt mit dem Niveau von RTL und Co eigentlich gefallen ...? So was geht gar nicht, aber fernsehen gehört ohnehin nicht mehr zu meinen Hobbys, habe besseres zu tun, aber zahlen darf ich weiterhin. Wrabetz ist weg, (Wrabetz heißt übrigens "Spatz" auf slowenisch nur so zur Info....). Dobro jutro, dragi stajerski prijatelji...