MedientagebuchVon Wölfen und schauspielenden ZiB-Damen

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© KLZ
 

Dass ein Wolf nicht bloß beeindruckt, wenn er die Zähne fletscht, und dass eine Dramedy-Serie über den eigenen Sender nur bedingt lustig ist, wenn sie – wie leider schon in der zweiten Staffel – mit angezogener Handbremse dahinfährt, hat die laufende ORF-Woche gezeigt.
Ein guter Anchorman muss sich nicht so stilisieren, dass die Gesprächspartner Angst davor haben müssen, mit ihm zu reden. Beim Interview mit Elke Kahr schoss sich Armin Wolf gleich zum Auftakt auf den Bürgermeisterin-Anspruch der Grazer KPÖ-Politikerin ein: Sie habe ja von 70 Prozent der Wähler keine Stimme erhalten. Die Zeit der absoluten Regierungen ist freilich nicht nur in Graz vorbei. Gerne hätte ich als ZiB-2-Zuschauer von Kahr etwa gewusst, wie sie sich ihre Stadt in fünf Jahren vorstellt.

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