ORFGIS-Debatte und die drängende Digitalnovelle

Um acht Prozent könnten die GIS-Gebühren steigen. Die Diskussion und das Ergebnis werden Aufschlüsse darüber geben, wie das Verhältnis des designierten ORF-Chefs Roland Weißmann und den Regierungsparteien aussieht.

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ORF-Stiftungsrat: Team von Mag. Roland Weiszmann bestellt
Roland Weißmann übernimmt am 1. Jänner 2022 von Alexander Wrabetz als Generaldirektor. © ORF
 

Plötzlich ist wieder Wind in den Segeln. Nach Jahren des Stillstands, in denen viel über eine Novelle des ORF-Gesetzes geredet und von der Medienpolitik nichts beschlossen worden war, segnete der Ministerrat gestern zumindest den Zeitplan einer umfassenden Reform ab. Ins Auge gefasst wurde großteils, was die alte ORF-Führung seit Langem erfolglos gefordert hatte. Die Wahl des künftigen Generaldirektors und Regierungskandidaten Roland Weißmann brachte offenbar Bewegung in die Medienpolitik. Ob der Wind für einen großen Wurf oder nur ein kleines Reförmchen reicht, werden die kommenden Monate weisen.

Kommentare (1)
Kariernst
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Lesenswert?

War abzusehen

Keine Überraschung mehr der ORF wurde zum bewusst umgefärbt um mehr Kontrolle zu erhalten, nun kommt es zu einer saftigen Erhöhung der Gebühren und wenn die Metaller 4,5% Lohnerhöhung fordern wird geschimpft ,das sind immer noch 4%weniger als die Erhöhung der GIS