Weißmanns Team Das sind die neuen ORF-Direktoren

Mit Stefanie Groiss-Horowitz verlässt die Puls 4-Kapitänin das Boot des Privatsenders. Seit 2017 hatte die heute 44-Jährige den Sender geführt, nun kehrt sie als Programmdirektorin zum ORF zurück. Im ORF war sie unter anderem von 2003 bis 2006 Büroleiterin des damaligen Programmdirektors Reinhard Scolik. Als Senderchefin gelang unter anderem der Start des Newssenders Puls 24.

Groiss-Horowitz wird damit zur Chefin ihrer Frau Nina Horowitz, die inzwischen für die erfolgreiche ORF-Produktion "Liebesg'schichten und Heiratssachen" verantwortlich zeichnet.

APA/PULS 4/MONI FELLNER

Ingrid Thurnher ist die bekannteste Protagonistin in Roland Weißmanns Team. Die 59-jährige ORF III-Chefredakteurin und ehemalige "ZiB"-Moderatorin stellt sich der neuen Aufgabe Radiodirektion.

Zum ORF kam Thurnher bereits im Jahr 1985 wo sie zunächst im Aktuellen Dienst im niederösterreichischen Landesstudio tätig war. Später wechselte sie als Innenpolitikredakteurin zum Hörfunk bevor sie 1994 ZIB 2-Moderatorin wurde.

Thurnher prägt in den vergangenen Jahren die Entwicklung von ORF III maßgeblich und baute die Informationsschiene des Senders massiv aus.

ORF

Eva Schindlauer (39) ist bereits seit 2009 im ORF und seit sieben Jahren kaufmännische Geschäftsführerin von ORF III. Nun steigt Schindlauer zur Finanzdirektorin auf.

In der Öffentlichkeit hielt sich Schindlauer, die nun auf grünem Ticket ins Direktorium aufsteigt, bisher weitgehend zurück.

Zur damals noch kolportieren Entscheidung von Schindlauer als neue Finanzdirektorin postulierte SPÖ-"Freundeskreisleiter" Heinz Lederer einmal gegenüber der "Kleinen Zeitung": "Sie vermochte mit ihren knappen Mitteln ein hervorragendes Programm an der Seite von Peter Schöber zu gewährleisten."

ORF

Harald Kräuter (51) ist seit mehr als 30 Jahren im ORF, nun wurde der bisherige GIS-Geschäftsführer zum Technikdirektor unter Roland Weißmann bestellt.

Der 1970 geborene Kärntner Nachrichtentechniker, der später auf dem Gebiet der Kommunikationswissenschaft dissertierte, begann bereits 1990 als Tonmeister im ORF-Funkhaus, 1999 wurde er technischer Leiter des Landesstudio Niederösterreich. Ab 2002 war er Chef des Facility Management, ab 2007 Leiter des Investitionsmanagements und schließlich Vize in der technischen ORF-Direktion, für die er sich 2011 erfolglos bewarb. Ab April 2012 war er für ein Jahr Projektleiter des ORF-internen Effizienzsteigerungsprogramms "Focus", bevor er schließlich zur GIS wechselte.

APA/HANS KLAUS TECHT
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