Plaikners Medien-KolumneDer Etikettenschwindel mit der Rundfunkgebühr

Noch-General Alexander Wrabetz muss um die Erhöhung des ORF-Programmentgelts beantragen. Es beträgt aber nur zwei Drittel der gesamten Abgabe.

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Das Personalkarussell im ORF hat mit der Wahl von Roland Weißmann zum Generaldirektor erst begonnen. Doch das Publikum interessiert es vergleichsweise wenig, welche 13 Direktoren am 16. September gekürt werden. Mehr Quote – um im Branchenjargon zu bleiben – verspricht die Erhöhung der Rundfunkgebühr. Der ORF-Chef muss alle fünf Jahre einen Antrag „auf Neufestlegung des Programmentgelts nach Maßgabe der wirtschaftlichen Erfordernisse“ stellen. Diesen Herbst ist wieder einer fällig. Der Absender heißt dann noch Alexander Wrabetz. Obwohl die Tarifsteigerung erst 2022 wirksam wird, wenn Weißmann Wrabetz abgelöst hat.

Kommentare (3)
Politisch_Unkorrekter
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Die beste Klimaschutzmaßnahme: Keine Werbung mehr in öffentlich- rechtlichen Medien.

Raus aus dem Konsumhamsterrad.
Ich bezahle gerne GIS, wenn ich dafür vor der Familie Putz und Möbelix verschont bleibe. Da das nicht der Fall ist, habe ich kein TV-Empfangsgerät mehr. Und das Unglaubliche: Nicht nur, dass ich ohne ZiB weiterlebe - sie geht mir nicht einmal ab! Ich bin im Garten oder mit dem Hund unterwegs, der Tagesablauf ist frei von dem Sinnloskastl.

Ogolius
0
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👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻

Meine Worte !

haraldlinzer
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Naja,

wenn ich da an touristenfreundiche Wochenendschönwetterprognosen denke...