Neue ORF-Serien"Alles finster" wird gedreht, "Familiensache" ist sendefertig

Es muss nicht immer Krimi sein: Für ORF 2 wird derzeit die tragisch-komische Miniserie „Alles finster“ gedreht.

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Und auf einmal ist ?Alles finster?
Regisseur Michi Riebl (Mitte) mit Michael A. Grimm, Bettina Mittendorfer, Martina Ebm, Harald Windisch. © ORF
 

Auf einmal ist alles finster: Als in einem kleinen österreichischen Dorf der Strom ausfällt, bricht das Chaos aus. Das ist der Ausgangspunkt der sechsteiligen, in naher Zukunft spielenden Koproduktion des ORF und Bayrischen Rundfunks, die von ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner und dem bayrischen Fernsehdirektor Reinhard Scolik ausgehandelt wurde. Mit Augenzwinkern und schwarzem Humor erzählen die sechs 45-minütigen Folgen vom Überlebenskampf, nachdem europaweit der Strom ausfällt und länger nicht wiederkommt.
„Alles finster – Überleben für Anfänger“ wird im niederösterreichischen Thernberg gedreht, in der Miniserie, die voraussichtlich im Herbst 2022 laufen wird, heißt die kleine Gemeinde Kekenberg an der Della.

Unter der Regie von Michi Riebl stehen noch bis Ende September die beiden „Vorstadtweiber“ Hilde Dalik und Martina Ebm sowie , Harald Windisch, Holger Schober, Miriam Fussenegger, Lukas Watzl und Tambet Tuisk vor der Kamera.
„Wir leben in einer vernetzten Welt, wo man sich ein Leben ohne Strom nicht vorstellen kann. Drehbuchautorin Selina Gina Kolland zeichnet uns ein fremdes, aber doch auch realistisches Bild eines Blackouts, wo Humor aber keineswegs zu kurz kommt“, erklärt Zechner.

Mehr zum Inhalt: Edi, der nach einem kollektiven Schnapskoma zum Bürgermeister von Kekenberg gewählt worden war, hat ebenso wenig Maßnahmen, Vorräte oder Notfallpläne wie Major Pokorny und Oberleutnant Lehnerin der nahe gelegenen Kaserne, die nicht einmal über ein Aggregat verfügt. Während die Lebensmittel knapp werden, bringt der Dorfpfarrer seine Gemeinde zusammen, und das Gasthaus einer hochschwangeren Wirtin wird zum Krisenzentrum. Doch mit dem Stromausfall flammt die Feindschaft zum Nachbarort Mucking wieder auf.

Sendefertig ist eine neue Serie für ORF 1: Die komödiantische „Familiensache“ geht am 20. September um 20.15 Uhr an den Start. Die zehn 45-minütigen Folgen basieren auf dem israelischen TV-Erfolg „La Famiglia“ und wurden von Autor Mischa Zickler („Walking on Sunshine“) für eine österreichische Version adaptiert.
In den Hauptrollen sind Andreas Vitásek als schräger Paartherapeut Dr. Nemeth sowie Katrin Lux und Robert Stadlober als Ehepaar Pichler mit seinen frei Kindern zu sehen. Das sich eben vom Doktor zwischen Schule, Hauhalt und Ehebett Rat und Hilfe erhofft, der sich durch unkonventionellen Methoden, zynische Kommentare und eine Hausschildkröte namens Sigmund auszeichnet. „Die perfekte Konstellation für eine Familiendramedy“, lacht Zechner. „Wahnsinnig liebenswürdig und liebenswürdig wahnsinnig“, beschreibt Zickler die Familie und Situationen.

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