Ausschreibung erfolgtDer künftige ORF-General Weißmann sucht schon seine Direktorinnen

Der designierte nächste ORF-Generaldirektor Roalnd Weißmann macht sich daran, die Direktorenposten neu zu besetzen. Die Ausschreibung ist bereits erfolgt, besonders Frauen sollen sich bewerben.

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Mag. Roland Weiszmann zum ORF-Generaldirektor bestellt
Roland Weißmann ist zum nächste ORF-Chef bestellt © ORF
 

Die vier zentralen als auch neun ORF-Landesdirektorenposten sind heute, Donnerstag, öffentlich ausgeschrieben worden. Der designierte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ist auf der Suche nach Führungskräften für eine Programmdirektion, eine kaufmännische Direktion, eine technische Direktion und eine Radiodirektion. Damit bleibt er der vom amtierenden Generaldirektor Alexander Wrabetz aufgestellten Direktionsstruktur treu.

"Besonders erwünscht" sind Bewerbungen von Frauen. Der oder die künftige Programmdirektorin oder -direktor ist insbesondere für die Bereiche Kultur, Bildung, Film und Serien oder auch multimediale Projekte und multimediales Archiv zuständig. Als kaufmännische Direktorin oder kaufmännischer Direktor ist man wenig überraschend unter anderem für Finanzen, Controlling, Programmeinkauf und Rechtemanagement verantwortlich. Die technische Direktion widmet sich neben Anlagen- und Infrastrukturtechnik auch explizit der Digitalisierung. Die Radiodirektion ist zuständig für "gemeinsame senderübergreifende Angelegenheiten des Radios, ausgenommen die bundeslandweiten Radioprogramme".

Die Landesdirektorinnen und Landesdirektoren führen die laufenden Geschäfte ihres Bereichs insbesondere im Rahmen der langfristigen Pläne für Programm, Technik und Finanzen, der Stellenpläne sowie der Jahressendeschemen. Bewerbungen müssen bis spätestens 9. September beim künftigen ORF-Generaldirektor Roland Weißmann einlangen. Am 16. September schlägt Weißmann seine getroffene Wahl dem Stiftungsrat vor, der sie per Abstimmung bestellt. Mit 1. Jänner 2022 beginnt die fünfjährige Funktionsperiode.

Kommentare (3)
argus13
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Wrabetz

wurde endlich nach 15 Jahren abgewählt, nachdem er mehrfach von roten Bks eingesetzt wurde. Kein Wunder wenn die Roten schäumen.... Schlechte Programme, verkrustete Strukturen, immer die gleichen "Spitzen" ModeratorInnen, viele gesteuerte Diskussionen und "hochwertige" Analysen. viele teure ExpertInnen z.B. Sport Fußball (Prohaska), Olympia.... Als Quasi Monopolbetrieb (GIS) macht er viel Werbung.! Neuer Wind wird gut tun. Ähnliche Situation beim 18 Jahre BM Nagl. Er hat oft ohne Ausschreibung Spitzenjobs mit seinen Büroangestellten besetzt, einer wurde sogar Stadtrat- -Fotoshootingstar Hohensinner. Riesige Schulden und teure Luftprojekte, Zubetonieren von Grünflächen usw. Hoffentlich ändert sich auch hier etwas!

goergXV
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???

und was passiert mit Alexander Wrabetz ?
Mit 61 wird er doch wohl NICHT schon in Pension geschickt ...

heri13
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So einfach wird es nicht.

Die Türkisen müssen ihr Ok. Dazu geben.
Auch frage ich mich wer die Nachrichten vorkontrollieren soll?
Beim Schüssel soll es der Molterer gewesen sein.