Ende der BewerbungsfristArmin Wolf findet ORF-Wahl "zum Weinen"

Vier aussichtsreiche Kandidaten haben sich für die Stelle des ORF-Generaldirektors beworben, den Abschluss machte am Mittwoch Thomas Prantner. "Zum Weinen" beschreibt indes ZIB2-Anchorman Armin Wolf die Besetzung der künftigen ORF-Führung.

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ROMY-GALA 2019: ARMIN WOLF
Armin Wolf machte seinem Unmut auf Twitter Luft. © APA/HANS PUNZ
 

ORF-Technik-Vizedirektor Thomas Prantner bewarb sich am letzten Tag der regulären Bewerbungsfrist für den ORF-Generaldirektorenposten. "Es ist nun Zeit für Veränderungen und einen Change- und Transformations-Prozess im Unternehmen", sagte er. Mit einem Reformprogramm wolle er den ORF im Interesse des Publikums sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in eine "neue, gute Zukunft" führen.

Prantners Ankündigung wird ORF-intern als strategische Bewerbung gedeutet, um sich für die Wahl der ORF-Direktoren im September in eine gute Position zu bringen. Bisher haben der amtierende ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, ORF 1-Channelmanagerin Lisa Totzauer sowie ORF-Vizefinanzdirektor Roland Weißmann, der als Wunschkandidat der Kanzlerpartei ÖVP gilt, ihre Kandidatur für die Wahl des ORF-Chefs am 10. August bekannt gegeben.

Die ÖVP kommt mit bürgerlich-unabhängigen Stiftungsräten auf eine Mehrheit im obersten ORF-Aufsichtsgremium. Weißmann dürfte damit die besten Karten haben.

Keine Freude mit dem Prozedere der ORF-Wahl hat der vielfach ausgezeichnete ORF-Anchorman Armin Wolf. "Alle fünf Jahre ist es wirklich frustrierend, für den ORF zu arbeiten. Es gibt wirklich spannende Medienleute in Ö. und D. - aber keine·r von ihnen bewirbt sich für die ORF-Generaldirektion, weil allen klar ist, dass der Job politisch ausgedealt wird", twitterte Wolf am Mittwoch und fügte noch hinzu: "Es ist zum Weinen." Anstelle des Stiftungsrats wünscht sich Wolf eine Findungskommission, die international nach den fähigsten Kandidaten und Kandidatinnen sucht.

Große Online-Erfahrung

Prantner, der bereits bei der ORF-Generaldirektorenwahl 2016 als Kandidat gehandelt wurde, streicht seine 33-jährige ORF-Karriere - davon 26 Jahre mit Führungserfahrung - hervor. Seit 2012 fungiert der 56-jährige Wiener als Leiter der Abteilung "Online und neue Medien" und damit auch als Chef der ORF-TVthek. Von 2007 bis 2011 war Prantner Onlinedirektor. Zuvor agierte er etwa als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und als Marketingchef.

Er habe sich für eine Bewerbung entschieden, da er in den vergangenen 15 Jahren "mit einer objektiv nachweisbaren Erfolgsbilanz die Digitalisierungsoffensive entscheidend mitprägen konnte". Als Beleg dafür führt er etwa die Gründung der ORF-TVthek, der größten österreichischen Videoplattform, an. Auch verweist er auf die laufende Modernisierung des ORF.at-Netzwerks, das laut Prantner in etlichen Bereichen an der Spitze der heimischen Online-Medienangebote steht.

Es sei unbestritten, dass der ORF in den vergangenen Jahrzehnten gut, professionell und wirtschaftlich solide geführt wurde, meinte Prantner. "Es ist aber gleichermaßen unbestritten, dass wir nun aufgrund rasanter globaler Veränderungen im Medienbusiness und einer herausfordernden Konkurrenzsituation auf dem Programm-, Rechte- und Werbemarkt an einer Zeitenwende stehen", so der Medienmanager.

"In eine neue gute Zukunft"

Auf Basis eines neuen Reformprogramms wolle er maßgeblich dazu beitragen, den ORF "mit Verantwortungsbewusstsein, Umsicht, Einsatz, Dynamik, Entscheidungsstärke und Durchsetzungskraft in eine neue gute Zukunft" zu führen. Der ORF müsse mit einem klaren Fokus auf Österreich, Programm-Innovationen, weitreichenden Strukturreformen, einer starken ORF-Technik und der Fortsetzung der Digitalisierungsoffensive erneuert und für die Zukunft optimal aufgestellt werden, skizzierte der ORF-Technik-Vizedirektor seine Vorhaben.

Prantner machte in den 1990er-Jahren zunächst unter dem SPÖ-nahen Generalintendanten Gerhard Zeiler Karriere, entwickelte unter Schwarz-Blau Anfang der 2000er-Jahre gute Kontakte in Richtung FPÖ und positioniert sich selbst inzwischen als unabhängiger Bürgerlicher mit guten Kontakten in alle politischen Richtungen.

Unangenehmer JVP-Parteitag

Zuletzt sorgte er als Chef der ORF-TVthek für Aufsehen. Redakteursvertreter monierten, dass mit der Entscheidung Prantners, den Bundestag der Jungen Volkspartei (JVP) per Livestream in der ORF-TVthek zu zeigen, der Eindruck "politischer Wunscherfüllung" entstanden sei.

Die Bewerbungsfrist für den ORF-Generaldirektorenposten endet, heute, Mittwoch. Eine Möglichkeit für Nachbewerbungen ist bis Dienstag, 3. August, eingeräumt. Um zum nicht-öffentlichen Hearing am 10. August und damit dem Tag der Wahl eingeladen zu werden, müssen Bewerber mindestens von einem Stiftungsrat des 35-köpfigen obersten ORF-Gremiums nominiert werden. Diese haben dafür bis 6. August Zeit.

Kommentare (71)
Rinder
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Bewerbung

Wolf bringt mich oft genug fast zum Weinen! Soll doch nach Deutschland gehen, wenn es dort besser ist. Glaube aber, dass er sich nur beim momentanen ORF so aufführen kann. Der Rotfunk gehört ordentlich verändert und neu besetzt!

campanile
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linker gesinnungsmoderator

ich finde die linken gesinnungsmoderatoren im orf zum weinen...

oidasud
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und wen in diesem land...

interessiert eigentlich den herrn wolf seine meinung? einen so unsympathischen fernseh-statisten kenne ich von keinem anderen sender... bitte gehen sie still in den ruhestand, niemand wird sie vermissen, danke ein österreichischer bürger

Hapi67
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Der gute Wolf

ist doch das beste Beispiel, dass linke Träumereien im Staatsfunk möglich sind.

Also bitte nicht flennen.

Vielen Dank

hbratschi
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die guten hapi, oidasuderer, wser, hortig usw...

...sind doch das beste beispiel dafür, dass rechte träumereien im staatsfunk noch ersehnt werden.

also bitte weiterflennen

bitte gern...😉

Lodengrün
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Wer

hat gesagt er wäre Links? Sagen Sie ihm das ins Gesicht. Trauen Sie sich. Er „zerpflückt“ jeden wie es sich für einen nicht manipulierten, oder ngagierten, aufrechten Journalisten gehört. Die Preise die er international „eingefahren“ hat sprechen für sich. Klar mit einem Fellner Senior tut sich Kurz leichter. Der kriegt schon die Schnappatmung wenn er dessen Umfragewerte vorlesen darf. Anschließend gibt’s dann Lugners Bambi, Katzian, Mausi, Bienchenshow.

Balrog206
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Das

Hört sich nach der Messias Wolf an 😂 ein Journalist der mehr oder weniger mal seine Arbeit macht ( fragen stellen ) machen umsetzen muss er mal nix !

Landbomeranze
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Haben sie sich schon einmal

die Ergebnisse der Betriebsratswahlen im ORF angesehen. Na also! Große Mehrheit rot und linksgrün.

Phxxxx
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Broukal und Freund waren ja ebenfalls nicht links

Also ist der Wolf im Schafspelz auch nicht links.
Vielleicht ist er nur auf seinem politisch linken Auge blind und hat nur linke Methoden.
Jedenfalls ist er Anwärter auf die Ehrenmitgliedschaft der vereinten Opposition.

SoundofThunder
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🤔

Das Ergebnis steht eh schon heute fest. Basti bekommt eh alles was er will.😏

fedorov
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Mehrheiten entscheiden,

auch beim unabhängigen ORF :)

SoundofThunder
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🤔

Der Stiftungsrat entscheidet. Und der ist mehrheitlich Türkis.

ronny999
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Warum ist er mehrheitlich

türkis - weil sich die Mehrheit der Österreicher nicht mit den linken selbst zerfleischenden SPÖ Bonzen identifizieren wollen - die Länder wo sie was zu sagen haben, finden sich in allen Statistiken im hinteren Viertel. Wien ist selbst so stark, dass sie es dort nicht schaffen mit ihrer Politik die Staatsschatulle zu leeren -dort können sie einen Drozda sogar auf einen hochdotierten Vorstandsposten setzen - im Wohnbau, wo er ja sich die letzten Jahre voll qualifiziert hat😂😂😂

SoundofThunder
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Kleiner Ronny

Über Bonzen sollten die Türkisen besser nicht reden. Gibt mindestens 10x mehr Türkise Bonzen als Rote.

ronny999
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Die Originalbonzen und

weißen Elefanten gibt es nur bei der SPÖ - hier muss Türkis noch kräftig aufholen - auch bezüglich schäbige Methoden in der politischen Auseinandersetzung wie dies die Causa Weidinger in Villach zeigt und die Ausdrucksweise klein von einem Sound of Thounder (nomen est omen )wenn einem von der SPÖ bezahlten Poster nichts mehr einfällt - dann reagiert er halt so…..gab es ja schon in Villach - dann gehts halt ab vom Stadtrat zum Landesparteisekretär vom Kaiser, weil die Gage muss bleiben -einfach peinlich einfach SPÖ.

SoundofThunder
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😏

Deine Bonzen sitzen überall und schachern sich die Posten gegenseitig zu. Sei es im ORF,der ÖGK,ÖBAG und so weiter. Ihr Türkisen solltet beim Thema Bonzentum und Freunderlwirtschaft den Ball flach halten. Und beim Kritisieren in den Spiegel schauen.

Landbomeranze
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ein Problem damit?

Früher lag die Mehrheit bei den roten Freunden. Jetzt ist es einmal anders. Nennt sich Demokratie

GH1960
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Dann kandidieren Sie doch selbst

Hr Wolf, haben Sie Mut und kandidieren Sie als ORF Chef oder für ein politisches Amt. Übernehmen Sie einmal Verantwortung. Nur andere kritisieren kann ein jeder. Aber Verantwortung tragen ist halt noch immer was anderes.

chh
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Wen genau kritisiert Wolf hier bitte?

Er kritisiert die Art und Weise wie der Generaldirektor 'gewählt' wird. Hat er damit etwa unrecht?
Es ist eine Politposse ersten Ranges, das kann man gar nicht oft und laut genug sagen.

Landbomeranze
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Jetzt auf eimel hat der Wolf

ein Problem. Wo war er denn als rot den General bestimmte?

Herzilein1103
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ORF Tvthek

Woher nimmt Herr Brandner das Selbstvertrauen, dass er als online Chef Großes geleistet hat ??????? Jeder der viel im Ausland ist greift gerne auf die Tvthek von ZDF oder ARD zurück , weil die ORF App immer abstürzt und die Tvthek auch sehr wenig zu bieten hat. Nur abwechselnd die FPÖ und die SPÖ mit Interna vom Küniglberg zu versorgen und sich jetzt als bürgerlich unabhängig zu bezeichnen sollte gerade für die Portierloge in einem Landesstudio reichen.

Amadeus005
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Technisch gesehen finde ich die ORF TV Thek besser

Alles andere politische möchte ich nicht kommentieren

hortig
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Über den Dingen

Auch Wolf sollte sich zurück halten. Keiner hat beim orf eine Jobgarantie und keiner steht über den Dingen.

hbratschi
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das glaub ich sofort, hortig,...

...dass dir der wolf ein dorn in deinem türkisen auge ist. obwohl wolf alle diskutanten gleich behandelt, machen sich die kurz fan boys ja immer ins hoserl... 😉

leserderzeiten
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Das spricht dann doch für Wolf,

wenn er trotzdem kritisiert, oder nicht?

Gotti1958
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hortig

Dein türkiser Kommentar war zu erwarten. Aber im Gegensatz zu einigen Möchtegernen braucht sich Wolf keine Gedanken über einen Job machen. Ja, und die Wahrheit tut weh, gell Hortig.

KleineZeitung
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Liebe User,

bitte haltet euch an die Netiquette und diskutiert respektvoll und sachlich. Liebe Grüße aus der Redaktion

hortig
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@Gotti1958

Was ist an meinem Kommentar bitte türkis?
Ich würde empfehlen im nüchternen Zustand zu posten.

leserderzeiten
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@hortig

Lesen Sie 1 Kommentar über Ihres.
... nüchtern
Ich wurde bereits 1x gelöscht. ;-)

Mein Graz
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@hortig

Dein Kommentar ist nicht Türkis gefärbt.

Aber du - wie du mit deinen Postings immer wieder beweist.

Lodengrün
11
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Bitte lies

meinen letzten Kommentar zu Sünkel. Danke

chatrouge
3
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Was bleibt vom Rundfunkvolksbegehren 1964

seit Jahrzehnten nichts!
Nur sentimentale Erinnerungen von/an leider schon verstorbenen Persönlichkeiten.

Patriot
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Das ist Österreich!

Nicht das Können zählt, sondern nur das Parteibuch!
Darum sind wir auch noch nicht weiter, sondern grundeln irgendwo und irgendwie herum.

Rinder
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Können

Wo sollten wir sein? Österreich ist ein lebenswertes Land und sehr angesehen im Ausland. Wer aber unzufrieden ist soll reisen, oder durch Tun und Können anderes beweisen. Nur kritisieren ohne Leistung ist primitiv.

mtttt
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Zum Weinen

ist es. Unabhängiger Journalismus ist ein Luxus den wir nicht in Sicht haben. Der unerträgliche Rotfunk ging auf die Nerven, sowie ein Tuerkisfunk ebenso nerven würde.

WSer
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Ich bin für ein Ende des Postenschachers im ORF

Alexander Wrabetz leitete einen SPÖ-Bundes-Wahlkampf und war Vorsitzender des VSStÖ (Verband Sozialistischer Studenten Österreichs).

Der ORF agiert - meines Erachtens - wie eine Vorfeldorganisation der SPÖ. Mir reichts!!

hbratschi
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brauchst nicht weinen, wser,...

...du bekommst schon dein ersehntes kurz tv...😉

Reipsi
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Danke

Richtig !

merch
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...

Also wenn mir mein Mitarbeiter öffentlich erklärt, "ich sei eh nur politisch gesteuert", kann er gleich seinen Hut nehmen. Umgekehrt muss halt ein Wrabetz einen freigeistigen Wolf auch zwangsweise behalten, um nicht genau in dieses politische Fahrwasser zu geraten. Da beisst sich die Katze wohl in den eigenen Schwanz. Herr Wolf, sie sind auch nur geduldet....
Warum kandidieren sie eigentlich nicht?

Sam125
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merch, aha der Herr Wolf ist ein politischer Freigeist?

Wo haben Sie das her,denn Herr Wolf ist alles andere,aber bestimmt KEIN politischer FREIGEIST!Tut mir leid!

merch
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...

Ich schrieb "Freigeist", nicht "politischer Freigeist"

chh
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Nochmal lesen könnte helfen

Im Bericht steht, Wolf hätte gesagt, dass der Job "politisch ausgedealt" würde. Nicht, dass sein Chef "eh nur politisch gesteuert" wäre, wie Sie schreiben. Das ist eine gänzlich andere Aussage.
Ich denke Wolf hat vollkommen recht und es ist auch sein gutes Recht, das klar auszusprechen.

merch
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...

Danke, kann durchaus sinnerfassend lesen. Ich sehe da keinen großen Unterschied, eher ein wenig Wortklauberei.

HannesK
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Politisches Chamäleon....

Prantner entwickelte sich als politisches Chamäleon , ist also für den höchsten Job im ORF nicht qualifiziert: zuerst hängt sich bei der FPÖ ein, dann tanzt er in der ÖVP und was dann.....??
Und derartige Phrasen dreschen kann wohl jeder:
Auf Basis eines neuen Reformprogramms wolle er maßgeblich dazu beitragen, den ORF "mit Verantwortungsbewusstsein, Umsicht, Einsatz, Dynamik, Entscheidungsstärke und Durchsetzungskraft in eine neue gute Zukunft" zu führen...

SoundofThunder
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Bürgerlich Unabhängig

😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

haumioh
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Bewerbung fix Auch Thomas Prantner möchte ORF-Chef werden

ICH AUCH - BIN 64 JAHRE WÜRDE KEINEN BEI DER ARBEIT STÖREN HABE EIN EIGENES AUTO UND WÜRDE ES FÜR 2000 EURO MACHEN + ORF GEBÜHRENBERFREIUNG

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