Nanga Parbat Ein Berg der Messner alles gab und nahm

2005 wurden Überreste von Günther Messner, seinen Schuhen und anderen Habseligkeiten gefunden.

(c) � Stefan Nimmesgern

Der Nanga Parbat vom Geshot Peak aus gesehen: Der Aufbau des Berges ist komplex. Drei Grate ziehen von seinem Gipfel viele Kilometer weit ins Tal. Dazwischen liegen die Täler Diamir im Westen, Rakhiot im Norden und Rupal im Süden.

(c) � Simon Messner

Der Nanga Parbat, 8.125 Meter hoch, ist der westliche Eckpfeiler des Himalaya und wird von den Einheimischen "„König der Berge"“ genannt - – oder auch "„Killer Mountain"“, da er bereits vielen Menschen das Leben gekostet hat.

(c) � Robert Neumeyer

Beim Abstieg 1970 wurde Günther Messner höhenkrank, weshalb die Brüder anstatt über die Rupalwand eine Route über die Diamir-Seite wählen mussten. Diese Wand ist weniger steil, aber sehr gefährlich.

(c) � Reinhold Messner

Günther Messner kam 1970 zum ersten Mal in den Himalaya und bezahlte die Expedition mit seinem Leben. Er wird beim Abstieg des Nanga Parbat von einer Lawine erfasst und unter ihr begraben.

Arte/Nanga Parbat

Der damals 25-jährige Reinhold Messner (re.) und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Günther (li.) wollten 1970 erstmals über die Rupalwand, die höchste Steilwand dieser Erde, den Gipfel des Nanga Parbat erreichen.

Arte/Nanga Parbat

Reinhold Messner mit Einheimischen in Tarishing: Die ältere Generation erinnert sich noch an die Expedition von 1970. Einer der Männer erzählt, er habe die Mengen an eingesetztem Material bestaunt. Für Kinder heute klängen solche Geschichten wie Märchen.

(c) � Simon Messner

Reinhold Messner vor dem Nanga Parbat 2019: Fast 50 Jahre nachdem er auf dem Gipfel des Nanga Parbat stand, kehrt er hierher zurück zum Schlüsselberg seines Lebens. Kein Berg hat ihm mehr genommen und keiner hat ihm mehr gegeben als der „"König der Berge"“.

(c) � Simon Messner
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