Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Rudi DolezalEmotionales Film-Essay mit Gabalier und Polster über Covid-19 für den ORF

„Pop-Professor“ Rudi Dolezal (63) hat für seinen ersten ORF-Film nach langer Zeit Weltstars wie Elton John, Andreas Gabalier, Toni Polster und Oscar-Gewinner Stefan Ruzowitzky kontaktiert: demnächst auf ORF 2 zu sehen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
"Ohne Zeigefinger soll gewarnt werden, dass wir noch nicht durch sind und über den Tellerrand schauen müssen": Rudi Dolezal mit Danielle Spera © KK
 

Das Comeback eines der legendären „Torpedo Twins“ namens DoRo, die mit ihren Videokameras durch die internationale Popszene der 1980er- und 1990er-Jahre von Falco, Queen & Frontman Freddie über Gianna Nannini bis Rammstein und Modern Talking düsten, ist fixiert: Am 22. Juni wird auf ORF 2 der Dokumentarfilm „#Rudi Dolezal: Ich bin positiv“ seine Premiere feiern, den der 63-jährige Wiener gerade fertigstellt. Dolezal selbst, der 2020 in einem der Epizentren der Pandemie (Florida) monatelang beruflich weilte, nennt seine Arbeit „ein filmisches Essay“ und „den ganz anderen Film über Covid-19“.

Für den Zuschauer sollen in der mit 130.000 Euro budgetierten Produktion „Zusammenhänge hergestellt werden“, so der Regisseur und Autor, „er will Warnen ohne Zeigefinger, Emotionen wecken, Kritik üben und trotzdem Hoffnung geben“. Und wohl an die Vernunft appellieren, da „Wege aufgezeigt werden, wie jeder von uns seinen wichtigen Beitrag leisten kann“, sagt Dolezal. Dafür hat er auch an Covid-19 schwer Erkrankte wie die ehemalige „Zeit im Bild“-Sprecherin Danielle Spera vor die Kamera gebeten. Dolezals Telefonbuch ist dick: Er sprach für seinen Film mit Peter Freestone, dem langjährigen Assistenten von Queen-Sänger Freddie Mercury. Der Brite ist immer noch Aids-Aktivist, nunmehr versteht er sich zudem als Corona-Aktivist.

Sogar Superstar Elton John machte mit, aber nicht nur Musiker – wie etwa Andreas Gabalier, Peter Maffay, Bilgeri, die Seer und Roman Gregory – kommen zu Wort, Dolezal traf sich etwa auch mit Stefan Ruzowitzky, Eckhart von Hirschhausen, Toni Polster, Peter Weibel, Eva Spreitzhoferr und einem Berater des US-Präsidenten.

Zudem hat er augenzwinkernde Spielszenen mit Angelika Niedetzky und Joesi Prokopetz gedreht, für den Soundtrack wurden Christian Kolonovits und David Bronner verpflichtet.

Für Alexander Hofer, den Channelmanager von ORF 2, wäre „#Rudi Dolezal: Ich bin positiv“ gerne der Beginn einer weiteren Zusammenarbeit. Rudi Dolezals nächster Auftrag kommt allerdings vom US-Sender ABC für eine neue Doku über den Menschen Whitney Houston. Als Weiterführung des prämierten Films „Whitney: Can I Be Me“.

Am 4. Juni läuft übrigens auf Servus TV um 22.15 Uhr ein „Best of“ von Dolezals „Österreichischen Kabarett-Legenden“, die der „Pop-Professor“ für den Privatsender neben rund 30 Musikerporträts und Konzertfilmen der Sendereihe „Austropop-Legenden“ inszeniert hat.

Video Life: Rudi Dolezal mit Reinhold Bilgeri Foto © KK

Kommentare (2)
Kommentieren
scionescio
4
19
Lesenswert?

„ Weltstars wie Elton John, Andreas Gabalier, Toni Polster “

Elton John in einem Atemzug mit Gabalier und Polster zu nennen, ist ein absoluter Tiefpunkt im Journalismus- da ist wohl der Wundch der Vater des Gedanken.

cockpit
6
19
Lesenswert?

Weltstar und Gabalier in einem Atemzug?

Widerspruch in sich!