Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

"Mayrs Magazin"Günther Mayr startet am Freitag mit seinem eigenen Magazin durch

Der Wissenschaftsleiter Günther Mayr erklärt ab Freitag auf ORF 2 nicht nur die Coronapandemie, das Spektrum von "Mayrs Magazin" soll alle Wissenschaftsbereiche umfassen. Mayr: "Wir wollen die Dinge so vermitteln, dass die Neugierde noch wächst."

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Neues ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Guenther Mayr
© ORF
 

Seit mehr als einem Jahr erklärt er dem TV-Publikum die Coronapandemie, jetzt bekommt er eine eigene Sendung: Günther Mayr, Leiter der ORF-Wissenschaft, präsentiert ab 28. Mai "Mayrs Magazin" (freitags um 18.30 Uhr auf ORF 2). Zielsetzung für das 20-minütige Format ist "Wissen für alle", so der Untertitel. "Wir wollen ein breites Spektrum abdecken", betonte Mayr. "Unser Anspruch ist ein Magazin, das nicht nur schöne Stories bietet, sondern auch am Puls der Zeit ist."

Dabei sei die Entwicklung durchaus herausfordernd gewesen, war doch einerseits die Zeit relativ knapp und läuft andererseits die Krisenberichterstattung unvermindert weiter. "250 Liveauftritte machen einen ruhiger, aber eine neue Sendung ist in der Tat eine Challenge, die ich so noch nicht erlebt habe", sagte Mayr (54) bei einer Online-Präsentation am Mittwoch. Dieser Herausforderung stelle er sich gemeinsam mit seinem Team.

Schwerpunkt auf Augmented Reality

Pro Ausgabe werde es vier bis fünf Beiträge geben, die sich unterschiedlichen Themen widmen. So sei zu Beginn zwar auch das Coronavirus mit von der Partie, aber Mayr nannte ebenfalls den Mars-Rover Perseverance, der mittels Augmented Reality eine Runde durchs Studio drehen soll, Gesundheits- oder Tierthemen sowie den Klimawandel als weitere Beispiele. Ein Fokus liege bei all dem auf österreichischen Wissenschaftern sowie rot-weiß-rotem Know-how, das vor den Vorhang geholt werden soll.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz strich den Stellenwert der Wissenschaftsberichterstattung für den ganzen Sender hervor, was sich nicht zuletzt "im Jahr der Pandemie bewährt hat". In dieser Zeit sei Mayr "nicht ganz freiwillig oder geplant zum echten Star geworden". Insofern sei es naheliegend gewesen, ihn und sein Team mit einem eigenen Magazin noch mehr Sendezeit einzuräumen. Angetan von der "Begeisterungsfähigkeit" Mayrs zeigte sich ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner. Er könne dem Publikum auch komplexe Sachverhalte anschaulich vermitteln, "weil er sich einerseits mit Bildern auseinandersetzt, die wirken, und andererseits mit Sprache und diesem wunderbaren Wortzirkus".

Die Pandemie habe das Interesse an Wissenschaft und Forschung neu entfacht, daran wolle man anknüpfen, erklärte Mayr. "Wir wollen die Dinge so vermitteln, dass die Neugierde noch wächst. Und da bin ich zuversichtlich." Auch das positive Feedback auf die bisherige Arbeit habe ihn diesbezüglich bestärkt. "Vielen ist bewusst, wie viel Druck drauf war und immer noch ist", verwies er auf die Beiträge zum Coronavirus. Negative Rückmeldungen könne er an einer Hand abzählen.

Nach seinem persönlichen Lieblingsthema gefragt, musste Mayr schmunzeln. "Das ist eines meiner Probleme: Mich interessiert alles." Besonders angetan habe es ihm der Weltraum, "hier stößt die Wissenschaft immer noch an ihre Grenzen". Den Generaldirektor der Europäische Weltraumorganisation ESA, den Österreicher Josef Aschbacher, bittet man in der Premierenfolge zum Interview. Aber auch sonst gebe es für "Mayrs Magazin" keinen Mangel an Geschichten. "Wir werden so viele Themen haben. Ich freue mich schon darauf", meinte der frisch gebackene Romy-Preisträger.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren