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Eurovision Song ContestSo wird das Wettsingen in Rotterdam abgesichert

Der 65. ESC kommt als erstes Show-Großevent in Coronazeiten an drei Abenden live aus der niederländischen Ahoy-Arena.

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'Eurovision Song Contest' ? Das erste Semifinale am 18. Mai live in ORF 1
Am Donnerstag mit Startnummer 5 im Rennen: Österreichs Vincent Bueno © ORF
 

Für Österreich wird es erst am Donnerstag spannend, wenn sich Vincent Bueno im zweiten Halbfinale mit kraftvollen Ballade "Amen"einen Startplatz für das Finale am 22. Mai ersingen muss. Aber der Reihe nach: Nach der Absage im Vorjahr kann der Eurovision Song Contest in der Ahoy-Arena von Rotterdam vor Publikum über die Bühne gehen. So dürfen an den drei Abenden in die sonst bis zu 16.000 Menschen fassende Veranstaltungshalle maximal 3500 Fans als Livegäste hinein – wenn sie in den Niederlanden leben, unter 70 Jahre alt und negativ getestet sind und bis zu ihren Sitzplätzen Maske tragen. An einer ESC-Regel ändert sich nichts: Es dürfen maximal sechs Personen, aber keine Tiere auf der Bühne stehen. Beim ersten Halbfinale am 18. Mai treten 16 Acts, beim zweiten am 20. Mai rittern 17 Ländervertreter um den Aufstieg.

Sollte ein Künstler erkranken (zwischendurch standen aufgrund positiver Tests jeweils eines Teammitglieds sowohl die polnische als auch die isländische Delegation unter Quarantäne), kommt anstelle des Liveauftritts eine im März aufgezeichnetes „Live on tape“-Performance zum Einsatz. Unter Überwachung der EBU musste jedes teilnehmende Land einen durchgehenden dreiminütigen Liveauftritt seines Vertreters filmen, der nicht nachbearbeitet werden durfte. Fix ist, dass bei Australien diese Sicherheitsvorkehrung zum Einsatz kommt und ebendieses Video gezeigt wird, denn Sängerin Montaigne reiste aufgrund der Pandemie nicht nach Europa.
Nun hat die EBU aber eine Alternative bestätigt: Für den Fall, dass ein Land nicht in der Live-Jury-Show oder der Live-Broadcast-Show auftreten kann, darf es selbst entscheiden, mit welcher Performance es als Ersatz antritt. Das kann das vorhin erwähnte Backup-Video sein, das eben bei Australien laufen wird. Wer aber in Rotterdam schon probte, kann auch – in Abstimmung mit der EBU – einen der aufgezeichneten Durchläufe der zweiten Probe wählen.

Eröffnen das erste Semifinale: "The Roop" aus Litauen Foto © AFP

Wie gehabt: Die zehn bestplatzierten Länder von jedem Semifinale qualifizieren sich für das Finale, in dem insgesamt 26 Länder um „douze points“ singen, weil die fünf größten Beitragszahler der EBU (England, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien) sowie das Gastgeberland einen fixen Startplatz im Finale haben.
Destiny aus Malta mit zwei Tänzerinnen: Der Aufstieg ins Finale ist für die Buchmacher fix Foto © AFP

In den Wettbüros tut sich seit den Proben an der Spitze einiges: Einmal hat Italien (Rockband Måneskin), einmal Frankreich (Barbara Pravi) die Nase vorn. Die im Vorfeld als Favoritin gehandelte Malteserin Destiny wird derzeit auf Bronze gereiht, dahinter mit einigem Abstand: Island, Zypern, Bulgarien und die Schweiz. Und die Chancen von Vincent Bueno? 70:30 für einen Aufstieg ins Finale.
ORF 1 überträgt am 18., 20. und 22. Mai ab 21 Uhr live.
Elena Tsagrinou ("El Diablo") startet für Zypern: ein klarer Finalplatz! Foto © AFP

Ana Soklic
Ana Soklic singt auch einen Titel namens "Amen", aber für Slowenien Foto © AP

Kommentare (2)
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AndreasToegl
2
4
Lesenswert?

Song Contest

Kann man uns davon nicht endlich erlösen?

joey2004
0
7
Lesenswert?

AndreasToegl

Ich bin auch kein Fan davon, aber wie wär´s mit weiterschalten? Man muss sowas ja nicht anschauen :-)