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Interview Thomas Gottschalk über Castingshows, Gabalier und seine Superstars

Show-Legende Thomas Gottschalk (in Bälde 71) führt am 21. Mai durch ein Klassik-Talentformat im ORF. Wir sprachen mit ihm vorab über die "Goldene Note", DSDS, "Wetten, dass . .?" und natürlich klassische Musik.

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Thomas Gottschalk moderiert am 21. Mai in ORF 2 ab 20.15 Uhr © APA/dpa
 

Sie sind bekennender Fan von den alten Rock-Haudegen, aber auch Stammgast bei den Salzburger Festspielen. Ein Gottschalk mag also alles?
THOMAS GOTTSCHALK: Ich habe grundsätzlich den Unterschied von U- und E-Musik nie verstanden. Zwischen der „Eroica“ von Beethoven und einem Gewaltsong von Guns ’N’ Roses liegt nicht allzu viel dazwischen, das ist für mich alles Heavy Metal. So eine große Symphonie ist teilweise für mich ein ähnliches Erlebnis wie ein Rockkonzert. Bei der Klassik machen viele Leute freilich schnell dicht, das ist immer eine Frage, wie man sie verkauft. Ich bin der Meinung: Natürlich kann man einen „Lohengrin“ als Schicksal eines Ritters, der auf einem Schwan daherkommt, unterschiedlich inszenieren. Man könnte es auch als Parabel gegen Atomstrom in Szene setzen. Ich bin da aber eher der Kultur-Banause und sage: Holt doch das raus, was Wagner reingetan hat!

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