Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Neue Serie Code 404: Hier fliegen ständig die Sicherungen raus

Die Krimiserie „Code 404“ unterhält, gerade weil sie voller Fehler ist. Schwarzer Humor und Seitenhiebe auf eine Hightechwelt, die viel verspricht, aber wenig hält.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Originelles Duo: Daniel Mays und Stephen Graham in „Code 404“
Originelles Duo: Daniel Mays und Stephen Graham in „Code 404“ © Sky UK
 

"Wir werden einfach etwas ganz Wichtiges nach ihm benennen, einen Hubschrauber oder so.“ Dankbarkeit hat eben viele Gesichter. Und weil Top-Ermittler DI John Major (Daniel Mays) in der Sky-Serie „Code 404“ halt einer der Besten der Truppe war, wird er mithilfe von künstlicher Intelligenz wieder zurück ins Leben geholt. Das klingt nach Science-Fiction, ist es aber nicht, denn Major kehrt zwar zurück, ist aber mehr als nur leicht fehleranfällig. Der Befund des Vorgesetzten ist eher falsch: „Er war tot, sie brachten ihn zurück, jetzt ist er besser.“ Wenn sie sich da einmal nur nicht irren.

Schon das Setting der Serie ist originell: Zwar wird eingangs kurz erwähnt, dass wir uns in irgendeiner Zukunft befinden, aber es ist herrlich tristes Großbritannien. Grau in grau und alles andere als hightech-futuristisch. Major und sein Kollege Carver (Stephen Graham) machen sich auf die Suche nach dem Mörder von Major und steigen so erfrischend wie witzig in jedes Schlamassel, das sich ihnen bietet. Britischer Humor in Reinkultur, und dann und wann haut es einem die Sicherungen heraus. Die Fehler sind der sechs Episoden umfassenden Serie nicht nur in den Titel geschrieben (für Computerexperten steht Code 404 für die Fehlermeldung „Nicht gefunden“). Ach ja, John Major sollte nicht nass werden. Die Technik, eh schon wissen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren