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ZDF-Serie in der MediathekFritzie, das Fragezeichen und das Rufzeichen

Die 2. Staffel von "Fritzie - Der Himmel muss warten" pendelt wieder zwischen eindringlichen und locker-witzigen Szenen. Und man würde die Figuren gerne schütteln - und gleichzeitig umarmen.

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Tanja Wedhorn ist "Fritzie" © ZDF
 

Fritzie – Der Himmel muss warten. Alle sechs Folgen bereits in der ZDF-Mediathek

Ja, natürlich können Sie sich fragen: Warum um Himmels willen sollte ich mir eine Serie über eine Frau anschauen, die Brustkrebs hat? Reihum geht es nur darum, wer infiziert, genesen oder geimpft ist. Da braucht man nicht noch mehr Drama. Aber manchmal sollte man sich erinnern: Es gibt auch andere Krankheiten, und die haben nicht die ganze Welt, aber immerhin ganze Familien auf den Kopf gestellt.

Und man könnte sich die Serie anschauen, weil sie auch in der zweiten Staffel eindringlich und gleichzeitig locker-witzig fragt: Was macht das mit einem Leben, wenn da plötzlich ein Fragezeichen dahinter steht? Fritzie (Tanja Wedhorn) macht daraus ein Rufzeichen: Sie kauft sich ein Boot, gönnt sich eine Affäre und findet, ihr Mann sollte ihr das zugestehen, weil sie mehr sein will als eine Patientin mitten in der Chemotherapie.

Und da ist die Serie auch gut für den eigenen Blutdruck, denn immer wieder möchte man die Figuren (vor allem Fritzie, aber auch ihren Mann) schütteln – na ja oder zumindest vor dem TV-Kastl anschreien: Mach das nicht! Natürlich machen sie es trotzdem – und irgendwie kann man die oft recht dämlichen Entscheidungen trotzdem gut nachvollziehen. Das macht die wahre Qualität der Serie aus.

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