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Ofczarek bis Liefers Sturm der Entrüstung nach Schauspielervideos gegen Coronapolitik

53 Darsteller und Darstellerinnen veröffentlichten in einer konzertierten Aktion jeweils Videos gegen die Corona-Politik. Die Aufregung der satirisch-ironischen Clips ist groß und rangiert zwischen Empörung und Zustimmung.

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53 Videos umfasst die AKtion #allesdichtmachen auf Youtube
53 Videos umfasst die AKtion #allesdichtmachen auf Youtube © Screenshot/ Youtube
 

Rund 50 prominente Schauspieler sorgen in Deutschland mit einer groß angelegten Internetaktion unter dem Motto #allesdichtmachen für Aufsehen. Künstler wie Ulrich Tukur, Volker Bruch, Meret Becker, Ulrike Folkerts, Richy Müller, Heike Makatsch und Jan Josef Liefers verbreiteten am Donnerstag bei Instagram und auf Youtube gleichzeitig ironisch-satirische Clips mit persönlichen Statements zur Coronapolitik der Regierung. Andere Schauspielkollegen reagierten entsetzt. Richy Müller hat sein Video inzwischen zurückgezogen und gelöscht. 

Wie die Aktion koordiniert wurde, war zunächst nicht bekannt. Die Hashtags #allesdichtmachen, #niewiederaufmachen und #lockdownfürimmer wurden am Abend binnen kurzer Zeit zu den am meisten verwendeten bei Twitter in Deutschland.

"Schließen Sie ausnahmslos jede menschliche Wirkungsstätte und jeden Handelsplatz", fordert etwa Tukur die Bundesregierung auf. "Nicht nur Theater, Cafés, Schulen, Fabriken, Buchhandlungen, Knopfläden nein, auch alle Lebensmittelläden, Wochenmärkte und vor allem auch all die Supermärkte." Und er fügt hinzu: "Sind wir erst am Leibe und nicht nur an der Seele verhungert und allesamt mausetot, entziehen wir auch dem Virus und seiner hinterhältigen Mutantenbagage die Lebensgrundlage."

Liefers bedankt sich in seinem Clip mit ironischem Unterton "bei allen Medien unseres Landes, die seit über einem Jahr unermüdlich verantwortungsvoll und mit klarer Haltung dafür sorgen, dass der Alarm genau da bleibt, wo er hingehört, nämlich ganz, ganz oben."

Richy Müller atmet in seinem Clip abwechselnd in zwei Tüten und kommentiert ironisch: "Wenn jeder die Zwei-Tüten-Atmung benutzen würde, hätten wir schon längst keinen Lockdown mehr. Also bleiben Sie gesund und unterstützen Sie die Corona-Maßnahmen. Ich geh jetzt mal Luft holen."

In den sozialen Medien stieß die Aktion teilweise auf begeisterte Zustimmung, aber vor allem bei Prominenten auch auf sehr heftige Ablehnung. "Die Schauspieler*innen von #allesdichtmachen können sich ihre Ironie gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben", twitterte Moderator Tobias Schlegl, der auch Notfallsanitäter ist. Schauspieler Marcus Mittermeier kommentierte: "Niemand hat mich gefragt, ob ich bei #allesdichtmachen mitmachen will. Gott sei Dank!" Der Pianist Igor Levit twitterte: Die stumpfste Waffe gegen die Pandemie sei "schlechter, bornierter Schrumpfsarkasmus, der letztendlich bloß fader Zynismus ist, der niemandem hilft. Nur spaltet."

Elyas M'Barek prangert Zynismus an

Medienjournalist Stefan Niggemeier vom Onlinemagazin "uebermedien.de" schrieb von "ekliger Ironie" und einem "Dammbruch", der zugleich der "größte Erfolg der Querdenkerzene bisher" sei. Der Grünen-EU-Abgeordnete Erik Marquardt kritisierte, er finde die Aktion schlecht und "sehe sie als Ausdruck einer zunehmenden Resignation von eigentlich Vernünftigen".

Weitere prominente Schauspieler mischten sich via Instagram in die Diskussion ein. Elyas M'Barek schrieb: "Mit Zynismus ist doch keinem geholfen." Jeder wolle zur Normalität zurückkehren, und das werde auch passieren. Hans-Jochen Wagner nannte die Aktion peinlich. Er verstehe sie nicht, schrieb der Schauspieler, der an Liefers gerichtet fragte: "Das kann doch nicht Dein Ernst sein." Christian Ulmen fühlte sich sogar an den rechten Verschwörungserzähler Ken Jebsen erinnert: Dieser "hätte es nicht schöner sagen können". Nora Tschirner warf den Machern der Clips Handeln aus Langeweile und Zynismus vor.

Satiriker Jan Böhmermann hielt der Aktion bei Twitter entgegen, das einzige Video, das man sich ansehen solle, "wenn man Probleme mit Corona-Eindämmungsmaßnahmen hat", sei die ARD-Doku aus der Berliner Charité mit den Titel "Station 43 – Sterben". Dazu stellte er den Hashtag #allenichtganzdicht und einen weinenden Smiley.

AFD-Politiker feiern Liefers und Co.

Beifall gab es dagegen vom früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, der die Aktion auf Twitter "großartig" nannte. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sprach von einem "Meisterwerk", das "uns sehr nachdenklich machen" sollte. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Joana Cotar twitterte: "Das ist intelligenter Protest." Sie feiere Jan Josef Liefers.

Die deutsche Kunst- und Kulturszene leidet seit mehr als einem Jahr schwer unter den Corona-Maßnahmen. Laut dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) etwa haben viele der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland seit März 2020 kaum Einkommen. Dem Verband zufolge leben zwei Drittel bis drei Viertel aller Schauspielerinnen und Schauspieler von Gastverpflichtungen an Theatern, die aktuell nicht oder kaum arbeiten können. In Deutschland gibt es insgesamt etwa 15.000 bis 20.000 Schauspieler.

Kritik, Distanzierungen und Erklärungen

Dezidiert gegen die Aktion positionierte sich indes Berlins Linken-Kultursenator Klaus Lederer. "Ich kann gut nachvollziehen, dass es nach 13 Monaten Pandemie schwer fällt, Kraft und Zuversicht zu behalten", sagte der Linke-Politiker: "Wenig Verständnis habe ich aber für Ignoranz gegenüber den massiven Gefahren und den Folgen, die Covid für unsere Gesellschaft bedeutet. Zynismus und Hohn sind unangebracht."

Wie ernst die Aktion gemeint ist, lässt sich wohl noch nicht klar beurteilen. Liefers distanzierte sich noch in der Nacht von jeglicher Nähe zu Verschwörungstheoretikern und Querdenkern. "Eine da hinein orakelte, aufkeimende Nähe zu Querdenkern u.ä. weise ich glasklar zurück", schrieb der 56-Jährige auf Twitter. Selbiges tat Heike Makatsch, die betonte, sie wolle das Leid der Coronakranken nicht schmälern. "Ich habe durch Kunst und Satire den Weg gewählt, die Veränderung unserer Gesellschaft aufzuzeigen und Raum zu schaffen, für einen kritischen Diskurs."

Mittlerweile distanzierten sich auch die beteiligten Schauspieler Meret Becker und Ken Duken. "Diese Aktion ist nach hinten losgegangen", sagte Becker auf ihrem Insta-Account und kündigte an, ihr Video entfernen zu lassen: "Und ich entschuldige mich dafür, dass das falsch verstanden werden konnte." Einen weiteren Kommentar gab es auch von Rubey, der Freitagfrüh ein Video auf Twitter begann mit "Wenn man seinen eigenen Shitstorm verschlafen hat". Er sei von einer von ihm geschätzten Person gefragt worden und habe einen Beitrag "zur Bedeutung der Kunst" gemacht, zu dem er nach wie vor stehe. "Der leugnet nichts und gar nichts." Die anderen Beiträge kenne er nicht. Er wolle jedenfalls "nicht mal einen Millimeter in die Nähe von irgendwelchen Covid-Leugnern und -Leugnerinnen kommen." Die Krankheit sei "höchst gefährlich, aber darum ging es mir keine Sekunde". Er werde sich jetzt aus der Debatte rausnehmen.

Kommentare (99+)
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KleineZeitung
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Strategie zum Digitalangebot der Kleinen Zeitung

Sehr geehrter gonzolo, und genau dieses Qualitätsmedium wollen wir für unsere Leser auch künftig bleiben. Basis für unsere Zeitung sind unsere Abonnenten, denn ohne finanzielle Mittel wäre Qualitätsjournalismus gar nicht möglich. Wir kommen unseren Abonnenten entgegen, indem wir mit einer kostengünstigen Aufzahlung auch Zugriff zu verplusten Inhalten ermöglichen.
Als interessierter Leser werden Sie uns vielleicht beipflichten, dass auch Online-Beiträge einen Wert haben und damit auch einen Preis. Wir danken für ihr Feedback, bitten aber auch um Verständnis, dass die Arbeit unserer Mitarbeiter in der Online-Redaktion nicht kostenlos sein kann. So stellen wir als zusätzliche Leistung für Online-User zahlreiche Videos und Podcasts ins Netz.

gonzolo
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Werte Kleine,

genau das ist ja der springende Punkt meiner Kritik - und auf die Sie einfach nicht eingehen – es geht mir ausschließlich darum, dass ich als Print-Abonnent genau nur auf jene Artikel Zugang haben möchte, die ich in meiner Printausgabe auch lesen kann. Natürlich können sie jeden Artikel, jeden Podcast und jedes Video unter „+“ stellen, was in der Printausgabe nicht im Inhalt steht – allerdings findet man mittlerweile ja realiter kaum mehr einen Artikel ohne + - Blocker.

Und wenn Sie den Begriff „Qualitätsmedium“ hier so besonders hervorheben: als ein solches könnten Sie den Printabonnenten zum Beispiel auch Ihrerseits einen Zugangs-Code als besondere „Qualität“ Ihrer Kunden- und Leserfreundlichkeit anbieten – oder?! Denn es geht ja nicht um mehr Angebot, sondern um die Option, alle Printartikel auch online lesen zu können – und nicht um den Zugriff auf alle online-Produkte.
Aber gut – ich weiß – Sie nehmen genau auf das inhaltlich einfach nicht Bezug … okay … LG

lieschenmueller
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Online

Dieses Sein bringt aber auch viel an Werbung ein aufgrund der Klicks - und bitte nicht vermessen finden - die User hier im Forum steuern insofern etwas bei, nämlich dass man bei etlichen Themen mehr wegen der Meinungen hier ist als den paar Zeilen der Journalisten.

Z.B. beim Lachsfarbenen setzt man fast schon 50:50 auf Mitmach-Beiträge, also es wird gefragt, wie erlebt man Situation XY und die Antworten explodieren in der Anzahl. Also Leser machen Content.

Wir sind also nicht nur Beschenkte von Euch sondern Ihr kriegt gar nicht so wenig zurück, liebe Kleine Zeitung und andere Medien.

Ratte
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Grundsätzlich steht es einem Anbieter wohl frei, ..,,

...ob und wieviel von seinem Anbot er kostenfrei zur Verfügung stellt.
Bedenklich finde ich nur, dass in der Kleinen mittlerweile immer öfter sicherheits- und gesundheitsrelevante Inhalte hinter der Bezahlschranke verschwinden...

SANDOKAN13
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Hab ich mir schon lang gedacht

Gonzolo. Sie habns profund artikuliert. Danke

lieschenmueller
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@gonzolo

Da haben Sie bei vielem recht.

Ich habe das auch lange bekrittelt, - es ging mir nie ums Geld, die paar Euro zusätzlich zum Abo gebe ich ansonsten bei etlichen Anlässen als Trinkgeld - und irgendwann einfach mal meinen Frieden damit geschlossen.

Bei Nicht-Abonnenten weiß ich die Bedingungen gar nicht. Da wird es sich um mehr als 4 Euro Aufpreis handeln und DA nicht der große Mehrgewinn sein.

Bei alleinig Recherchiertem ist es o.k., aber ich fand zig Plus-Artikel inhaltlich auch anderswo* und am nächsten Tag natürlich in Papierform. Bei großen Themen geht das gar nicht anders.

*Ich lese aber am liebsten und bevorzugt hier

Ifrogmi
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bei einer anderen sehr bekannten tageszeitung ...

... erschien gestern ein artikel mit dem thema "die hohe kunst des handjobs", zu 2/3 hinter der paywall versteckt.
da lob' ich mir die kleine: es war dann zumindest ein spezieller sack reis der umgefallen ist und von verschwitzten träumen einer alternden journalistin bleib' ich verschont.
passt schon so. die paar euro sollte man sich für etwas qualität schon leisten können.

ber
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Meinungsfreiheit soll weiterhin existieren.

Die Medien bieten heutzutage jedem die Möglichkeit, seine Meinung allen zugänglich zu machen. Diese kann man akzeptieren oder auch nicht, das war es dann.

Und wenn man sich sicher ist, dass die eigene Meinung die richtige ist, braucht man auch vor anderen Meinungen keine Angst zu haben.

Andere Meinungen zu hören und dabei über die eigene und die der anderen nachzudenken, halte ich für gesund. Beißreflexe dagegen nicht.

silentbob79
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@ber

Hat den Künstlern irgendwer verboten ihre Meinung zu sagen? Nein. Aber Meinungsfreiheit bedeutet halt nicht das Recht unwidersprochen zu bleiben. Und auch die Kritik an dieser Aktion ist von der selben Meinungsfreiheit gedeckt, durch die die Aktion selber gedeckt ist.

Aber dass sich Leute wie Ofczarek oder Tukur mit dem Düringer und seinen Verschwörungstheorien auf ein Packel hauen verwundert mich schon einigermaßen. Oder ist letztgenannter einfach nur ein Trittbretfahrer?

Und wenn jetzt einige der Beteiligten ganz überrascht tun, dass die diversen Querdenker-Fraktionen auf diesen Zug aufspringen, da kann ich nur sagen: Ja natürlich, habt ihr erwartet, dass die so einen Elfmeter ungenutzt liegen lassen? Das muss man sich halt vorher überlegen.

checker43
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War

nie verboten. Die Schauspieler machen sich halt vor breitem Publikum zu Affen. Das ist erlaubt. Auch die Kritik daran ist erlaubt.

Hapi67
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Lerneffekt

Videos und Stellungsnahmen gegen eine alternativlose Corona Politik sind polemisch und werden sich für die Protagonisten beruflich sicher lohnen.

Dabei handelt es sich wie bereits bekannt um Rechte, Verschwörungstheoretiker, Verharmloser usw.-die Personen wurden vorab bereits kategorisiert und gewarnt-damit haben Sie sich lt. Moral , Ethik und Ehrenkodex dem folgendem Framing unterworfen und werden mit gesenktem Haupt die Konsequenzen tragen.

Alternativ wird den standhaften und ehrenwerten Protagonisten der anderen Seite Respekt gezollt und gebührend applaudiert.

Alles alternativlos.

Vielen Dank

DannyHanny
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Hapi67

Und wenn diese Pademie 20 Jahre dauern würde.......Sie hätten es noch immer nicht begriffen! Entweder fehlt es am Willen oder an den Ressourcen dazu!

lieschenmueller
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Dem, Hapi67, muss ich mich anscheinend noch länger widmen, damit es sickert

Momentan verstehe ich ob Ihrer Zeilen nur Bahnhof.

DannyHanny
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Schon bemerkenswert

Das sich hier " Künstler" aufregen, die sicher in den letzten Jahren genug verdient haben um etwas auf der hohen Kante zu haben!
Die jenigen die sich beschweren könnten, haben keine Zeit dazu! Die schauen wie sie irgendwie durch diese Zeit kommen!
Z.B. Nina Proll aus dem Bloeb/Moretti Clan wird schon nicht verhungern! Und anscheinend ist Ihr fad, weil sie sich so leidenschaftlich bei den Covid 19 Verharmlosern engagiert!

lieschenmueller
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Morettis Interview vor ein paar Tagen war hervorragend,

die Verwandtschaft sucht man sich leider nicht aus ;-)

DannyHanny
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Morettis Interview

Wollte Tobias Moretti auch nicht der Leugner Szene zuordnen!!
Ist allgemein bekannt, dass er Covid 19 sehr ernst nimmt!

Balrog206
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Danny

Kritik u Skepsis und auf Auftritt im Servus sollte aber auch nicht gleich dafür reichen ein Corona leugner zu sein ! ( proll )

lieschenmueller
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Wirkliche Leugner werden die im Video auch nicht sein,

sondern die sehen sich im Out beruflich.

Finanziell abgesichert müssten gerade diese sein, also ist es der Mangel am Tätigseinkönnen und wohl auch das Fehlen der gewohnten Aufmerksamkeit und des Rampenlichts.

Ich habe den Spruch jetzt momentan nicht abrufbar im Hirnkastl, aber inetwa "ohne Kunst ist alles nichts".

Da widerspreche ich als Banause. In Zeiten wie diesen gibt es Sender für alles und jenes in diese Richtung. Bei der Unzahl an Gebotenem ist meine bescheidene Meinung, auf die Hälfte hätte man gut und gern verzichten können und kein Hahn hätte danach gekräht.

Ich weiß, dass nicht alle Schauspieler reiche Menschen sind und wenn man sich in die Szene etwas hinein liest, ist es geradezu ein Fleischbeschau beim Besetztwerden.

Aber jene, die jetzt aufstehen, sind die Privilegierten, die immer und immer wieder besetzt werden. Wo man sich schon fast satt gesehen hat.

Avro
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Ein wichtiges Zeichen!

Auch wenn es dem Löschkommando der KLZ nicht in den Kram passt ist es dennoch ein wichtiges Zeichen das öffentlich gegen diesen Lockdown-Wahnsinn protestiert wird.
Bleiben sie für immer zuhause!
#lockdownfürimmer

DannyHanny
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Avro!

" Lockdown für immer"
Da müssen Sie sich auf Ihre Verharmloser/ Leugner Freunde verlassen!
Die sich an die Verordnungen halten, können da leider nichts für Sie tun!

petrbaur
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promis..

bis auf heike makatsch.. sagt mir niemand von diesen "promis" was.. hab anscheinend auch nicht viel versäumt ^^

silentbob79
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@petrbaur

Das sagt allerdings mehr über Sie als über die Promis aus.

petrbaur
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@silentbob79

haha was sagt denn das über mich aus ? das würd ich gerne wissen.. schau ich zu wenig fern? oder geh ich zu wenig ins kino? btw grüße an den clit kommander!

lieschenmueller
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petrbaur, das nehme ich Ihnen nicht vollständig ab,

widersprechen muss ich auch sonjae65, z.B. ein Ofcarek ist kein Schmalspurkünstler, sondern hervorragend in seinem Fach.

Was mir auffällt, Schauspieler stellen sich gerne in die Auslage bei etlichen Themen, geht es aber ans Eingemachte - da war vor einiger Zeit doch etwas mit Ungereimtheiten bezüglich Theater - sind die ziemlich schmähstad. Da tritt genau das Duckmäusertum hervor wie bei Otto-Normalverbraucher, wenn es um die Gefährdung der beruflichen Existenz geht. Und sei es nur ein Intendant oder Regisseur, bei dem man Liebkind sein will und nicht anecken möchte.

petrbaur
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@lieschenmüller

stimmt den kenn ich doch! find ich sogar super! vorallem als schwerbenziner in braunschlag!

lieschenmueller
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Ofcarek kennen Sie sicher auch noch von vielem anderen,

aber ja, wie er und Palfrader ihre Bäuche zur Schau stellten, zum Niederknien. Wie übrigens ganz Braunschlag.

lieschenmueller
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Ofczarek der Name,

Entschuldigung für das verwordackeln.

sonja65
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Wichtigmacherei

Eh klar, dass unsere österreichischen Schmalspurkünstler unbedingt mitmachen müssen, es kräht sonst ja eh kein Hahn nach ihnen.

lieschenmueller
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Das Pech der Schauspieler ist,

dass es sie aus der Konserve gibt und wir noch ein Zeitchen - oder fast ewig lang - damit versorgt werden können.

Enttäuschend, wer da mit macht. Hätte ich mir nicht gedacht, gerade von einigen.

gonzolo
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Hahahaha … das ist aber lustig … und so überaus tiefgründig …

Ich sag mal so: Man muss ja als kritischer, selbstbestimmter und mündiger Schauspieler nicht unbedingt physisch mit der AfD – oder hier bei uns mit Kickl usw. – bei den Demos und Spaziergängen mitmarschieren – nein – es geht ja auch viel bequemer: man macht ein Video!
Herzliche Gratulation!

joe1406
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Applaus von der AFD?

Puh - das wird den Promis aber gar nicht gefallen. Für das falsche Publikum gespielt?

joe1406
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Ich hoffe

man hat hier nicht die Intelligenz der Bürger überschätzt - ich denke 30% mindestens werden die Aussagen nicht als polemisch verstehen, weil sie nicht wissen was das ist.

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