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Media Analyse 2020Kleine Zeitung ist im Süden die klare Nummer eins

Die Kleine Zeitung ist mit einem stabilen Ergebnis in Print und Digital die Zeitung der Kärntner und Steirer. Bundesweit lesen täglich 772.000 Österreicher die Kleine Zeitung.

 

In Österreich greifen 4,4 Millionen Leserinnen und Leser täglich zu einer österreichischen Tageszeitung - davon lesen 772.000 Menschen die Kleine Zeitung. Das ergaben die Erhebungen der aktuellen Media Analyse 2020, die bestätigt, dass die Kleine Zeitung im Süden Österreichs die klare Nummer eins ist: In der Steiermark kommt die "Kleine" auf 44 Prozent Reichweite, in Kärnten und Osttirol auf 45,1 Prozent.

Der Vorsprung auf die zweitplatzierte "Kronen Zeitung" beträgt 180.000 beziehungsweise 55.000 Leser. Keine andere Bundesländerzeitung erzielt in ihrem Hauptverbreitungsgebiet eine höhere Reichweite (44,9 Prozent).

Der coronabedingte Lockdown im März und April des Vorjahres führte zu Einschränkungen bei der Erhebung. So wurden alle 1273 Interviews aus dem Zeitraum 16. März bis 14. April entfernt und durch jene aus dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019 ersetzt, weil aufgrund des Lockdowns nicht ausreichend viele persönliche Interviews (CAPI) durchgeführt werden. Diese sind vor allem wichtig, um nicht internetaffine ältere Personen zu erreichen. Daher sind die Daten nicht mit Vorjahreswerten vergleichbar.

Online: 1,9 Millionen Kleine Zeitung-Nutzer

Ungebrochen ist der Trend zur digitalen Nutzung von Nachrichten, den nicht nur die MA bestätigt: Insgesamt 39,1 Prozent der Befragten gaben an, Zeitungen online zu lesen. Nahezu jeder dritte Internetnutzer in Österreich liest Kleine Zeitung: Insgesamt 1,9 Millionen User lesen jeden Monat die Kleine Zeitung auf ihren digitalen Kanälen. Das entspricht einer nationalen Reichweite von 29,5 Prozent.

Diesen Trend bestätigen auch die Ergebnisse der ÖAK 2. Halbjahr 2020: Der Anteil der E-Paper Abonnements (Digitalabonnenten) beträgt mittlerweile 44.365 Stück und hat sich somit im Vergleichszeitraum (ÖAK 2. Halbjahr 2019) um weitere 8.779 Stück erhöht. Mit dem zusätzlichen Digitalabo-Angebot Kleine Web + App (exkl. E-Paper-Zugang) hat die Kleine Zeitung laut internen Reports mittlerweile über 52.000 Digitalabonnenten und ist somit Marktführer in Österreich.

„Dieses stabile Ergebnis ist ein klares Bekenntnis unserer Leserinnen und Leser zur gedruckten Kleinen Zeitung, deren journalistischen Qualitätsanspruch wir konsequent in unsere Digitalausgaben - mit aktuell  über 52.000 Digitalabonnenten - überführen und übersetzen“, kommentiert Kleine Zeitung Chefredakteur und Geschäftsführer Hubert Patterer. „Unabhängige Berichterstattung und regionale Verankerung schaffen eine starke Verbundenheit und liefern unseren Werbekunden hochwertige Werbekontakte“, ergänzt Kleine Zeitung Geschäftsführer Thomas Spann

Österreich im Überblick

Landesweit ist die größte Tageszeitung weiterhin die "Kronen Zeitung" mit 25 Prozent Reichweite, das sind rund 1,9 Millionen Leser. Die "Kleine Zeitung" kam auf 10,2 Prozent, das entspricht 772.000 Lesern. Die Gratiszeitung "Heute" erzielte 9,5 Prozent. Für die Kauf-/Gratis-Kombi "Österreich"/"oe24" wies die Media-Analyse eine Reichweite von 7,5 Prozent aus. Die Kauf-Version "Österreich" alleine kam auf 4,5 Prozent, die Gratis-Ausgabe "oe24" auf 4,1 Prozent.

"Der Standard" lag mit 7 Prozent (526.000 Leser) knapp vor dem "Kurier" mit 6,7 Prozent (509.000 Leser). Die "Oberösterreichischen Nachrichten" hatten 5,2 Prozent Reichweite, gefolgt von der "Presse" mit 4,3 Prozent. Die "Tiroler Tageszeitung" kam auf 3,9 Prozent, die "Salzburger Nachrichten" auf 3 Prozent und die "Vorarlberger Nachrichten" auf 2 Prozent. Das Schlusslicht war mit 0,4 Prozent die "Neue Vorarlberger Tageszeitung".

Die regionalen Wochentitel dominierten die Regionalmedien Austria (RMA) mit 44,3 Prozent (3,3 Mio. Leser). Die "Niederösterreichischen Nachrichten" lagen bei 6,1 Prozent. Bei den Wochenzeitungen und Magazinen kam "Die ganze Woche" auf 9,5 Prozent, "tv-media" erzielte 6,8 Prozent, "Profil" 3,7 Prozent, der "Falter" 3,2 Prozent und "News" 2,5 Prozent. Aus dem Red Bull Media House kam "Servus in Stadt & Land" auf 11,3 Prozent und "The Red Bulletin" auf 7,9 Prozent.

Kritik von Fellner

"Österreich"-Herausgeber Wolfgang Fellner meldete sich am Donnerstag einmal mehr mit Kritik an der Media-Analyse zu Wort. Er will den Kontrollausschuss und ein Schiedsgericht anrufen. "Die Media-Analyse stimmt nicht mehr mit der Realität überein", meinte er gegenüber der APA. Sie erreiche offenbar zu wenige Gratiszeitungsleser, so Fellner. Als Begründung verwies er auf die von der ÖAK ausgewiesene verbreitete Auflage von rund 480.000 Stück für "oe24" im Vorjahr. Dass diese laut Media-Analyse lediglich 312.000 Personen lesen, sei nicht stimmig.

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