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ORF-WahljahrDie Hürden für den noch amtierenden ORF-Chef Wrabetz

"Es spricht viel dafür", sagt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz über eine Wiederkandidatur, aber derzeit möchte er "niemanden mit irgendwelchen Ankündigungen belasten". Dafür gab er diese Woche Details seines gewünschten Umbaus des ORF vom "Broadcaster zur Public-Service-Plattform" bekannt.

Grundsteinlegung fuer ORF-Mediencampus
Seit 2007 ORF-Generaldirektor: Alexander Wrabetz. Aber wer ist ab 2022 der Bauherr? © ORF
 

Wer wird den ORF ab 1. Jänner 2022 führen? Für die ORF-Generalsbestellung im August 2021 gibt es offiziell noch keine alten oder neuen Bewerber. Alexander Wrabetz will am Ende seiner dritten Amtsperiode die Weichen für den ORF-Player stellen. Eine Erhöhung der GIS-Gebühren ist ihm zufolge dafür nicht geplant, ein Antrag dafür müsste allerdings noch heuer gestellt werden. Auch auf die konkrete Frage der Kleinen Zeitung, ob der 60-Jährige aber schon innerlich die Entscheidung einer Kandidatur getroffen habe, gibt es keine Antwort. Denkt man laut, stellt sich jedenfalls die Frage: Könnte sich die ÖVP mit ihrer ersten alleinigen Mehrheit im Stiftungsrat seit langer Zeit überhaupt dazu durchringen, einen Sozialdemokraten zu bestellen, der das Farbenspiel so perfekt beherrscht? Die Forderung nach der nötigen Weichenstellung (Wrabetz nennt es "eine moderne Gesetzgebung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk") ist freilich ein mehrmals wiederholter Appell.

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