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VÖZFörderpreis für Medienforschung zum elften Mal vergeben

Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat zum elften Mal den Förderpreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Medienforschung vergeben. Masterarbeit "Zertifizierung zur Qualitätszeitung" prämiert.

Bundesminister Heinz Faßmann bei der Verleihung des 9. VÖZ Förderpreises 2019 © VÖZ/SCHIFFL
 

Prämiert wurde Claudia Schanz für ihre Masterarbeit "Zertifizierung zur Qualitätszeitung. Redaktionelle Ressourcen und Akzeptanz für ein standardisiertes Qualitätsmanagement im DACH-Raum" an der Donau-Universität Krems. Der Hannes Haas-Nachwuchspreis, der vom VÖZ, der APA und der Initiative Qualität im Journalismus (IQ) für Arbeiten vergeben wird, die sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung und Verantwortung des Journalismus auseinandersetzen, wurde an Kristina Veraszto verliehen. Ihre Arbeit "Paywalls im Regionaljournalismus. Die Konsumentinnen und Konsumenten von Paid Content-Modellen österreichischer Regionalzeitungen" wurde an der FH Burgenland verfasst. Beide Preisträgerinnen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.

Matthias Karmasin, Vorsitzender der Jury, zeigte sich in einer Aussendung erfreut, dass der VÖZ-Förderpreis auch in einem Jahr, das von Distance Learning geprägt ist, verliehen werden könne. Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) gratulierte den Preisträgerinnen, die sich mit zwei zentralen Fragen der Medienbranche befasst hätten. "Sie haben damit einen wichtigen Beitrag zum Diskurs zwischen Wissenschaft und Praxis geleistet."

Zudem wurde der VÖZ Förderpreis 2021 ausgeschrieben. Der erstmals 2010 verliehene Preis wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit aktuellen und wichtigen Fragestellungen des österreichischen Medienmarktes befassen. Die Beurteilung erfolgt von einer hochkarätig besetzten Jury aus dem Bereich der Wissenschaft und Praxis. Einreichschluss ist der 29. Oktober 2021.

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