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Fernsehen in CoronazeitenNeuer Reichweiten-Rekord für die TVthek des ORF

Online-Chef Thomas Prantner zieht freudig Bilanz: Im Jahr, bevor der ORF-Player kommen soll, erreicht die TVthek einen Höchstwert. Im Schnitt wurden 2020 pro Monat zwölf Millionen Visits registriert. Den Höchstwert gab es im März.

10 Jahre ORF TVthek
2019 wurde die TVthek 10 Jahre alt. 2020 schaffte sie einen neuen Reichweitenrekord. © ORF
 

Neue Rekordwerte hat das abgelaufene Jahr für die ORF-TVthek gebracht: Die Videoplattform des Senders verzeichnete 2020 durchschnittlich zwölf Millionen Visits pro Monat. Außerdem wurden bei Livestreams und Video-on-Demand-Angeboten des ORF insgesamt 209 Millionen Nutzungsminuten registriert, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Für ORF-Online-Chef Thomas Prantner hat sich die TVthek damit "als unverzichtbares Informations- und Servicemedium erwiesen". Und ergänzt: „Das Jahr 2020 war mit Rekordzugriffen von durchschnittlich zwölf Millionen Visits pro Monat das erfolgreichste Jahr seit Gründung der ORF-TVthek im Jahr 2009. Dies ist auf die hohe Nachfrage nach News-Bewegtbild vor allem aufgrund der Corona-Krise zurückzuführen. Im März 2020 erreichten wir mit fast 20 Millionen Visits einen historischen Monats-Höchstwert."

Durch den Lockdown wurde im März 2020 mit 19,9 Millionen Visits ein historischer Monatshöchstwert der 2009 gegründeten Plattform erreicht. Auch die Liste der zehn meistgenutzten Livestreams des vergangenen Jahres wird von der Pandemie, dem Terroranschlag in Wien sowie den traditionell intensiv genutzten Übertragungen der Skirennen in Kitzbühel und Schladming dominiert.

Insgesamt habe man mit den Videoangeboten von TVthek sowie orf.at im abgelaufenen Jahr "die technische Leistungsfähigkeit der ORF-Streamingangebote" beweisen können, unterstrich der Technische Direktor des ORF, Michael Götzhaber. Und das digitale Angebot soll heuer noch Zuwachs erhalten, ist doch die Umsetzung des lange angekündigten ORF-Players für 2021 geplant.

"Für 2021 planen wir, dass die ersten Module des ORF-Players online gehen können. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Novelle des ORF-Gesetzes", erklärt Roland Weißmann, Chefproducer und verantwortlich für den ORF Player. Sein Ziel: "Mein Team und ich werden mit unseren neuen Angeboten digitales Bewegtbild noch klarer in den Fokus rücken – mehr aktuelle Informationen sofort als Live-Stream verfügbar, themengerecht paketiert und User-freundlich aufbereitet.“ 

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