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Medienjahr 2020Gute Zeiten, schlechte Quote

2020 war für die Medienbranche ein Jahr mit zwei Gesichtern und eine Weichenstellung: Nur wer sich auf die neuen Voraussetzungen einstellen kann, blickt optimistisch in die Zukunft.

CORONA: DIE ERSTEN COVID-19-IMPFUNGEN IN OeSTERREICH
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Jobabbau, Rekordquoten, Streaming-Boom, Kostendruck, TikTok und Österreichs Absturz im Ranking der Pressefreiheit. Viele, aber nicht alle maßgeblichen Medienentwicklungen 2020 lassen sich auf den pandemischen Ausnahmezustand zurückführen. Tatsächlich beschleunigte Corona Marktverschiebungen und Tendenzen, die sich schon zuvor abgezeichnet hatten. Wie bitter sich diese darstellen können, erlebte die als „Mutter der öffentlich rechtlichen Sender“ bezeichnete BBC: 450 Stellen wurden gestrichen, Generaldirektor Tony Hall nahm freiwillig den Hut und der politische Druck nahm zu während den BBC-Mitarbeitern ein strenges Regelkorsett auferlegt wurde, um nur keine Angriffspunkte zu schaffen.

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