Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

"Liebe und Anarchie"Aufstacheln und lieb haben - eine Empfehlung!

Sofie, verheiratet, zwei Kinder, superschicke Wohnung, alles auf Schiene. Doch ein junger IT-Techniker stellt alles auf den Kopf. Schräge Charaktere, witzige Dialoge und Fragen zur Zeit! Eine Empfehlung!

Max und Sofie in "Liebe und Anarchie"
Max und Sofie in "Liebe und Anarchie" © Netflix/Photo by Ulrika Malm (Ulrika Malm)
 

­„Das traust du dich nie!“ Wir alle wissen, der Satz, der ist keine Warnung, sondern die in eine scheinbare Empörung verpackte Aufforderung zum unbedingten Weitermachen. Ein Ausbruch aus der Gewohnheit, ein sich mit pumperndem Herzen ins Unterholz schlagen und sich ziemlich befreit fühlen. So in etwa ist die Begleitmusik von „Liebe und Anarchie“ (Netflix): Sofie ist verheiratet, hat zwei Kinder, eine superschicke Wohnung, alles auf Schiene und wer nicht spurt, wird auf Schiene gebracht: ein alteingesessener Buchverlag zum Beispiel. Hier ist Changemanagement ein Fremdwort, aber keines, das man in den Büchern finden würde. Der junge IT-Techniker Max hingegen, der ist offen für alles: Mit ihm geht Sofia einen schrägen Wettbewerb ein: Ich mache das, wenn du das machst. Und natürlich hört man nicht auf, bis nicht einer heult. Für Sofie eine Art Erweckungserlebnis: Wie sehr ist sie selbst über den Jahren auf der Strecke geblieben?

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren