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Medien-TagebuchÜber die "Deutsche Epidemie"

Die Postkarte ist 150 Jahre alt. Oder 151. Egal, das Merdium ist alt, aber nicht tot. Was besonders Philokartisten freut.

Exemplar der ersten österreichischen Correspondenzkarten der Welt mit Doppeladler-Wappen © KK
 

Hand aufs Urlauberherz: Wann haben Sie das letzte Mal eine Ansichtskarte aus den Ferien verschickt?

Für die Jüngeren unter den Leserinnen und Lesern: Das war schon vor Eurer Zeit so eine Art Whatsapp, mit der man auf einem Display aus Karton Fotos und Texte rund um den Globus verschicken konnte. Dazu musste man auf die Benutzeroberfläche eine sogenannte Briefmarke pinnen und zu einem Netzbetreiber namens Post tragen oder zu dessen stationären Mailservern („Postkästen“).

In Deutschland wird gerade „150 Jahre Postkarte“ gefeiert. Aber Österreich war ja schon immer voraus: Bei uns erschien bereits am 1. Oktober 1869 erstmals eine „ Correspondenzkarte“ mit eingedruckter 2-Kreuzer-Marke, entwickelt übrigens vom Klagenfurter Emanuel Herrmann, der in Graz als Ökonomieprofessor lehrte.

Nun, ob 150 oder 151 Jahre: Das Medium ist alt, aber nicht tot. So wurden 2019 in Deutschland trotz digitaler Übermacht immer noch
147 Millionen Post- und Ansichtskarten verschickt. Und viele davon gesammelt.

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