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TV-TagebuchCrazy Delicious: Diese Kochsendung macht süchtig

Ungewöhnliche Gerichte bei "Crazy Delicious"
Ungewöhnliche Gerichte bei "Crazy Delicious" © Netflix
 

Auf die Frage „Kannst du kochen?“ antworten die meisten Leute, wenn sie zumindest ein bisschen mehr können als eine Eierspeise, mit einem Ja, gefolgt von einem selbstbewussten Kreuzerl in der Kategorie Hobbykoch. Bis man bei „Crazy Delicious“ (Netflix) hängen bleibt. Eine Kochshow, in der pro Sendung drei Hobbyköche gegeneinander antreten. Bei der Sendung hängen zu bleiben, ist grundsätzlich nicht schwer, denn das Studio ist eine Art psychedelischer, quietschbunter Alice-im-Wunderland-Garten, der so vollgestopft ist wie ein Supermarkt. Comedienne Jayde Adams erweist sich als schräg-sympathisch-zynische Gastgeberin, die Jury besteht aus drei Vertretern der Spitzengastronomie: Carla Hall, Heston Blumenthal und Niklas Ekstedt.

Und dann wären da die Kandidaten: Von der Studentin bis zum Sozialarbeiter tischen die Herrschaften stockhohe Torten, rauchende Pizzavulkane, eine als Grillschinken getarnte Melone oder in vier Stunden ein Festmahl für mehrere Personen auf. Und schlagartig wird einem klar: Wer nur vor dem Fernseher sitzt, bei dem bleibt eben zwangsläufig auch die Küche kalt, und das Können köchelt auf Sparflamme. Aber was soll man machen? Kochsendungen sind wie Dragee-Keksi, wenn man nur aufhören könnte!

Kommentare (2)

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CuiBono
10
8
Lesenswert?

IMHO

Diese Sendung scheint mir ein vollkommen überzogener Quatsch zu sein.
Fantastisch, fantastischer,... no end of the show.
Hauptsache spektakulär.
Mit einem Wort - wie so vieles heutzutage - die Show geht vor Substanz.
Und kein Mensch scheint da nachzufragen. Nur Nachhechler, die wieder einmal eine neue Sau durch das Dorf treiben. Inklusive der Redakteurin.

Für MICH ist Kochen der Umgang mit unseren österreichischen bodenständigen nachhaltigen Produkten - und ja, die sind nicht immer blockbuster-spektakulär.
Bieten aber unbegrenzte Möglichkeiten und Geschmacksvarianten.

Lokale Authentizität heisst mein Zauberwort.

Gerne mit Einsprenkelungen aus der mediterranen, slawischen, indischen und/oder fernöstlichen Küche.

Der Trailer mit den Kunstfiguren ist lieb und bemüht, schreckt mich aber ab diesem überzogenen Mist auch nur irgendeine weitere Sekunde meiner restlichen Lebenszeit zu widmen.

Da geh ich lieber zum Pumpe auf ein Gulasch und ein-zwei Bier.

Das empfehle ich auch Susanne Rakowitz und ich würde gerne dann ihren Kommentar lesen - nur so zum Unterschied von virtuellem und realem Geschmackserlebnis.

CuiBono
5
5
Lesenswert?

An die fünf Rotstrichler

Kann mir auch nur EINER von Ihnen auch seine Meinung hier kund tun?
Oder reicht's nur zum Rotklicken?

Einfach nur ein paar Worte, was an der Sendung denn gut sein sollte.
Ich bin lernfähig und wenn Ihre Argumente passen ändere ich auch gerne meine Meinung.

Danke.