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CoronaProfiteure der neuen Lust am Fernsehen

Die Menschen schauen wieder mehr fern. Von der neuen Lust am Fernsehen profitieren auch Serien-Dinos wie "Soko Kitzbühel". "Soko"-Star Jakob Seeböck ruft die Zuseher in einer Videobotschaft auf: "Einschalten - Zuhausebleiben - Durchhalten"

Soko Kitzbühel
"Soko Kitzbühel": Julia Cencig mit Jakob Seeböck. © (c) ORF (Stefanie Leo)
 

"Fernsehen ist tot" titelte der Spiegel 2006 und führte aus, junge Zuseher würden vermehrt ins Internet oder zu Videospielen abwandern. 14 Jahre später ist das klassische Fernsehen zwar nicht im allerbesten Zustand, davon, es endgültig zu Grabe zu tragen, kann auch 2020 keine Rede sein. Die Quoten sind top, die Werbeerlöse am Boden.

Die Coronakrise der letzten Woche führte zu Quoten, die es in dieser Form schon lange nicht gab. Seit 14. März übersprang die meist gesehene Nachrichtensendung des Landes, die "Zeit im Bild" in ORF 2, neun Mal die 2-Millionen-Grenze. Nicht hinzu gerechnet sind die "ZiB"-Seher auf ORF 1. Außergewöhnlich auch die Abschiedsquote von Sepp Forcher und seinem "Klingendes Österreich": 1,019 Millionen bei 25 Prozent Marktanteil waren am 21. März dabei. Die höchste Quote des Formats der letzten 20 Jahre.

Klar profitieren konnten auch die Privatsender Servus TV und Puls4, die jeweils März-Rekorde einfahren konnten. Puls 4 in der Zielgruppe, Servus TV beim Gesamtpublikum.

Von der neuen Lust am lineare Fernsehen profitieren auch Serie wie "Soko Kitzbühel", das Ende März mit 693.000 Krimi-Fans seinen Topwert seit 2017 erreichte. Das freut auch Kommissar Jakob Seeböck, der die Zuseher zum Zuhausebleiben aufruft - und zum Einschalten:

"Soko Kitzbühel", 7. April, ORF 1, 20.15 Uhr

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