Das Leben leicht zu nehmen, ist ein guter Rat in diesen Tagen. Leicht gemacht haben es sich die Macher der Serie „Lena Lorenz“, als sie mit einem Zauberstückchen – Simsalabim! – die Hauptdarstellerin ausgetauscht haben. Patricia Aulitzky ging, Judith Hoersch kam. Das sorgt immer noch für Irritationen vor dem Fernseher: Merkt Tischler-Feschak Quirin nicht, dass er gerade eine andere küsst? Doch alles Einschreiten vor dem Fernsehkastl half nichts, weswegen gestern sogar geheiratet wurde. Der bisherige Serientitel bleibt übrigens, obwohl Lena Lorenz jetzt eigentlich Lena Lorenz-Pankofer heißt. Diesen Titelzaubertrick erspart man uns zum Glück.

Nicht erspart blieb uns hingegen eine Kuriosität, die sich durch Hoerschs reale Schwangerschaft ergab: In der gestrigen Episode war die Darstellerin in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft zu sehen, doch ihr Quirin merkte nichts davon und musste erst davon unterrichtet werden. Was vielleicht auch erklärt, warum Quirin – gespielt von Robert Atzorns Sohn Jens – nicht bemerkt hatte, dass seine Frau plötzlich anders aussieht und nicht mehr wie eine Salzburgerin, sondern wie eine Kölnerin spricht. Dieser Quirin, der nimmt das Leben eben leicht.