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Karoline ZobernigErste "Sport am Sonntag"-Moderation und ein Versuch im Eiskanal

Die Steirerin Karoline Zobernig moderiert am Sonntag erstmals "Sport am Sonntag" - eine traditionelle Männerdomäne. Zudem stürzt sie sich mit dem Skeleton in den Eiskanal.

Sport am Sonntag
Karoline Zobernig teilt sich mit Alina Zellhoifer Oliver Polzer, Boris Kastner-Jirka und Rainer Pariasek die Moderation. © (c) ORF (Thomas Jantzen)
 

Wer zu den Hunderttausenden gehört, die im Fernsehen gerne Stefan Kraft oder Michael Hayböck beim Skispringen zusieht, kam um Karoline Zobernig nicht herum. Die 34-Jährige gehört zu den wichtigsten Protagonistinnen im ORF-Sport. Am Wochenende wartet auf die Steirerin der nächste Karriereschritt, wenn Sie zum ersten Mal "Sport am Sonntag" moderiert. Für ihre Premiere hat sie sich etwas besonderes ausgedacht: Angeleitet von Janine Flock versucht sie sich als Skeleton-Sportlerin.

Pionierin des ORF-Sportmagazins war 2018 Alina Zellhofer, die als erste Moderatorin eine männliche Bastion aufbrach. ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner über Zobernigs-Premiere spricht in einer Aussendung von einem "weiteren Puzzlestein im Rahmen unserer weitreichenden Initiativen, den Frauenanteil on air zu heben."

Mehrfache Staatsmeisterin

Zobernig kam nicht über das Fernsehen zum Sport, sondern ging den umgekehrten Weg. Die dreifache Staatsmeisterin für Rhythmische Gymnastik war auch Mitglied des Nationalteams in Ästhetischer Gruppengymnastik. Die Teilnahme an WM und Worldcups samt zweifacher Auszeichnung als „Mannschaft des Jahres“ gehörten dabei zu ihren größten Erfolgen. Außerdem ist Zobernig Übungsleiterin und Kampfrichterin für Rhythmische Gymnastik.

Ihre journalistische Karriere begann 2011 als Radiomoderatorin und -redakteurin in Graz, ab 2012 war Zobernig freie Mitarbeiterin im ORF-Landesstudio Steiermark (Schwerpunkt Sport), ehe sie 2015 in die „Sport am Sonntag“-Redaktion wechselte. Nach dem Aufbau des Social-Media-Auftritts des ORF Sports war Karoline Zobernig als Interviewerin bei der Vierschanzentournee und bei Olympischen Spielen erstmals auch vor der Kamera zu sehen. Bei der Nordischen WM Seefeld 2019 hostete sie erstmals das ORF-WM-Studio, außerdem ist sie als Moderatorin bei Beachvolleyball und den Skisprung-Weltcups (zuletzt beim Skifliegen am Kulm) im Einsatz.

Ausgezeichnete Journalistin

Im Vorjahr wurde Karoline Zobernig für ihre Reportage „Sexualisierte Gewalt im Sport“ als erste Frau seit Bestehen der Sports Media Austria als Sportjournalistin des Jahres ausgezeichnet.

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