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TV-TagebuchAlles aus Japans Traumfabrik

Totoro und seine menschliche Freunde warten auf den Bus. © Netflix/Ghibli
 

Totoro ist Waldwesen, eine flugfähige Mischung aus Katze, Hamster und Uhu in Menschengröße. In der Nacht sitzt er auf einem Baum und spielt Flöte. Nur Kinder können diesen stummen, aber nicht gerade geräuschlosen Gesellen mit seinem breiten Grinsen sehen. Der freundliche Naturgeist ist die berühmteste Schöpfung des japanischen Trickfilm-Studios Ghibli, dessen Logo er auch ziert.

Das von Regisseur Hayao Miyazaki geschaffene „Mein Nachbar Totoro“ war 1988 das zweite Werk des Trickfilmstudios Ghibli, das nicht einfach nette, bunte Kinderfilme produziert. Einige der seither entstandenen, mehr als zwei Dutzend Ghibli-Filme zählen zum poetischsten, das die Kinogeschichte hervorgebracht hat. Vor allem der Visionär Miyazaki entfesselt atemberaubende Bildwelten. „Totoro“ ist ein einfühlsam erzählter Film über Schönheit und Ängste der Kindheit, ebenso wie „Chichiros Reise ins Zauberland“, für das der Regisseur den Oscar und den Goldenen Bären erhielt.

Hayao Miyazaki
Regisseur Hayao Miyazaki ist Mitbegründer von Ghibli. Seine Filme sind die wichigsten des Studios. Foto © AP


Nun veröffentlicht Netflix bis April in drei Tranchen alle Ghibli-Filme. „Totoro“ und sechs andere sind ab sofort abrufbar. Man muss alle (wieder-)sehen: 50 Stunden Dramatik, Fantasie und Humor, Seelenbalsam, Augenfutter und Herzwärmer aus Japans Traumfabrik.

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