Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

50-Jahr-Jubiläum 50 Beweise, warum der "Tatort" nicht stirbt

50 Jahre und nicht umzubringen: Seit 1970 wird Sonntagabend mehr oder weniger spannend im „Tatort“ ermittelt. Zum Jubiläum: ein Akt mit 50 Beweisen.

Schimanski - Schuld und Suehne
Götz George (1938-2016) war zehn Jahre lang Horst Schimanski. © ORF
 

1 Der „Tatort“ gliedert die Woche: Er beendet sie, geht sich auch nach langen Samstagnächten noch aus oder liefert das perfekte Alibi für den Sonntagabend auf der Couch.
2 Er verbindet: Welche Serie sonst kann man mit Partnern, Freunden sowie der Familie anschauen? Und auch noch mit Kollegen debattieren?
3 Auf Twitter wird unter #tatort seit 2007 pointiert mit ermittelt, wenn Klaus Doldingers Fanfare mit Udo Lindenberg am Schlagzeug ertönt.
4 32 Sekunden dauert der Vorspann mit dem Auge im Fadenkreuz. So zeitgemäß sich die Reihe sonst gibt, das Signet steht unter TV-Denkmalschutz.
5 Egal, wie grausam die Verbrechen sind, nach 90 Minuten ist das Böse meist identifiziert, gefasst und das Gute hat gesiegt. Gute Nacht!
6 Der allererste „Tatort“ vom 29. November 1970 war ein „Experiment“ vor der Kulisse des geteilten Deutschlands. Es war der zweite Film mit Kommissar Paul Trimmel, der erste („Exklusiv“) wurde später als Episode 9 integriert.
7 Anfangs ein Mal pro Monat ausgestrahlt, ist der „Tatort“ heute längstdienende Reihe mit bis zu drei neuen Fällen.
8 Die Reihe funktioniert wie Deutschland, Österreich und die Schweiz: föderalistisch. Mitsamt aller Eigenheiten und Unverständlichkeiten (Dialekt).
9 In 23 TV-Kommissariaten wird aktuell ermittelt, 2020 neu in Saarbrücken und Zürich.
10 Mit dem Abspann heute Abend werden insgesamt 1130 verschiedene Fälle ausgestrahlt worden sein.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren