AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

TV-TagebuchSo ist der neue Achtziger-"Tatort": Schöne, sehnsuchtsvolle Welt in Beige

Zum heutigen "Tatort: Falscher Hase" auf ORF 2: Kleine Rückschau, großes Kino mit dem neuen Fall aus Frankfurt.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Heute nimmt die Tatort-Saison Fahrt auf mit einem neuen Fall aus Frankfurt, 20.15 Uhr, ARD © ARD
 

Schnauzer, Pullunder, Vokuhila: Das Setting des neuen „Tatorts“ aus Frankfurt wirkt rührselig aus der Zeit gefallen. Damals, in den Achtzigern, da hatten es Biggi (Katharina Marie Schubert) und Hajo (Peter Trabner) in ihrem Mittelstandsleben auch gut. Nun steht ihr Betrieb vor der Pleite und die zwei täuschen einen Überfall vor – für den Versicherungsbetrug. Damit es echter aussieht, soll sie ihm ins Bein schießen. Aber: Der Wachmann überrascht die beiden – und muss dafür mit seinem Leben büßen. In der Eingangsszene diskutieren die beiden ewig über den Einschusswinkel. Und obwohl schon vorab vieles klar ist, schafft es Regisseurin Emily Atef („3 Tage in Quiberon“), die Ermittlungen in der Sonnenenergiebranche, ironisch gefilmt im Nebelgrau, hoch zu halten. Mit Sittenbildern, Retro-Musik, starkem Spiel, stoischen Ermittlern (Margarita Broich, Wolfram Koch) und staubtrockenen Dialogen. „Unsere Ehe lief schon länger nebenbei. So als hätte jemand vergessen, den Aus-Schalter zu drücken“, erklärt die Witwe (Judith Engel) im beigen Wohnzimmer.

Kommentare (1)

Kommentieren
Hildegard11
4
1
Lesenswert?

Krimi

Kann eigentlich nichts mehr anderes am Sonntag ausgestrahlt werden als idiotische Krimis? Wie krank ist die Gesellschaft? In allen Kanälen Krimis. Der ORF feste mit dabei. Andere Unterhaltung scheint es nicht mehr zu geben. Reicht es nicht, dass eh schon jeden Tag erschossen und abgestochen wird?

Antworten