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Nach "Ibiza-Video"ORF-Redakteursrat: Gemeinsam mit ARD und ZDF gegen populistische Attacken

Redakteursvertreter des ORF tun sich mit Kollegen von ARD, ZDF und Deutschlandradio zusammen: Gemeinsam wollen sich die Journalisten künftig gegen populistische Angriffe zur Wehr setzen.

ORF-Redakteursratssprecher Dieter Bornemann
ORF-Redakteursratssprecher Dieter Bornemann © ORF
 

Der ORF-Redakteursrat kooperiert künftig mit seinen Kollegen von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Dies hätten die Redakteursvertreter nun in einer gemeinsamen Sitzung beim Deutschlandfunk entschieden, berichtet das Medienmagazin DWDL.de.

Ziel sei, sich "gemeinsam gegen populistische Attacken zu wehren"."Gerade der Ibiza-Skandal rund um den österreichischenEx-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und die Angriffe auf den Journalismus zeigen deutlich, wie wichtig es ist, sich gemeinsam gegen populistische Attacken zu wehren", sagte AGRA (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse)-Redakteurs-Sprecherin Gabriela Mirkovic.

Wie berichtet meinte Strache in dem Video, Journalisten seien "die größten Huren auf dem Planeten". Darüber hinaus fabulierte er auch über eine mögliche Übernahme der "Kronen Zeitung" oder über seine Pläne mit dem ORF."Populistische Parteien haben den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die freie Presse als Feinde ihrer Politik ins Visier genommen -nicht nur in Österreich", so der Vorsitzende des ORF-Redakteursrates, Dieter Bornemann.

Die Kooperation mit den deutschen Kollegen soll der Startschuss für eine europaweite Zusammenarbeit der öffentlich-rechtlichen Redakteursvertretungen sein, erklärte Bornemann. Gemeinsam wolle man sich künftig für Pressefreiheit, Glaubwürdigkeit und Relevanz einsetzen. Als "Zeichen der Solidarität" finde die nächste gemeinsame Tagung der Redakteursvertreter von ARD, ZDF und Deutschlandradio beim ORF statt.

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Danke für Ihr Verständnis.

kaagee44
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Stark

Da haben sich die Richtigen gefunden.

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ritus
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Mir fällt immer wieder auf...

...dass Anhänger der stark links oder rechts gerichteten Politik nur die Berichte wahrnehmen, die ihrer Meinung nach gegen sie gerichtet sind. Und dass sie jene Berichte über ihre Feindbilder nicht wahrnehmen, die sehr wohl kritisch, aber überwiegend sachlich geschrieben sind. Entweder liegt das daran, dass sie die sachlichen, oft komplexeren, Berichte nicht verstehen können oder wollen, oder dass sie einfach die falschen Informationsquellen schauen und hören. Wer nur Medien (einschlägige Parteimedien) nutzt, die die eigene Meinung bestätigen und verstärken, wird alle anderen Medien ausblenden und als Lügner darstellen.
Warum eigentlich 2-3 Zeitungen oder TV-Sender oder Internetportale? Eines reicht doch, oder? Und da steht dann die reine Wahrheit drin, die alle glauben sollen oder müssen. Ist doch viel einfacher so. GRRRonie!!!
Ich hab mir mal so was einschlägiges reingezogen, wo die Farbe blau dominiert, ich war schockiert, was diese Leser offenbar alles glauben und für wahr halten. So viel Hass, ganz offenbare Lügen und billigste Polemik hab ich in keinem linken Medium gesehen. Kein Wunder, dass Leser solcher Medien keiner anderen Quelle mehr glauben. Sie sind ja nach der Lektüre so zufrieden mit sich und ihrer Partei.

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Natur56
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Bei aller Wertschätzung

so möchte ich in Zukunft endlich einen neutralen ORF haben und keinen Rotfunk.
Es kann nicht sein dass sogar eine Rede des Bundespräsidenten verdreht interpretiert wird. Es kann nicht sein, dass wichtige Informationen gekürzt werden. Es kann nicht sein dass positiv über die SPÖ und negativ über die anderen Parteien berichtet wird. Und wenn man sich alte Sendungen ansieht, da merkt man auch wie respektlos die Moderatoren teilweise mit den Gästen umgehen im Vergleich zu den alten Sendungen (ca. 20 Jahre alt). Ich habe das Gefühl dass nur mehr Hass, Neid und Machtgier regiert!

Eine objektive Berichterstattung finde ich in Österreich nur mehr beim Servus und in der Presse.

Und "der Wegscheider" bringt es regelm. auf den Punkt und wird dann gemoppt weil viele eine berechtigte Kritik nicht vertragen aber selbst ungerecht austeilen.

Schade......

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hbratschi
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bei aller wertschätzung,...

...dass dir der wegscheider besser gefällt, das überrascht mich jetzt aber wirklich (nicht!). bist ja ein bekannt objektiv naturblauer... ;o)

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bietnix
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Wie oft schon

wurden Berichte der Medien geschönt, wie oft wurden da die Nationalitäten verschwiegen und damit Realitätsverweigerung betrieben.

Bei all der Grauslichkeit der jüngsten Strache Videos, muss man heute schon Überstunden abliefern, um ein objektives Bild zu erhalten. Bei all der Wichtigkeit dieses Videos, journalistische Objektivität liegt erst wieder dann vor, wenn 2-3 Zeitungen reichen, um alles zu wissen.

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hbratschi
5
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journalist,...

...ein in zeiten der grassierenden fake news immer wichtiger werdender beruf von mutigen menschen. ohne sie wär's schon echt finster. zumindest sehr dunkelbraun, wenn man die rechten versuche die medien zu kontrollieren betrachtet...

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klickme
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Endlich!

Man muss auch Flagge zeigen können, etwas Mut hat noch niemanden geschadet.

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paulrandig
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klickme

Eigentlich sollten Journalisten genau KEINE Flagge zeigen.
Streng genommen müsste es eine leere Fläche sein, mit dem Spruch: "Ceci n’est pas un pavillon".
Das wäre ein sehr vielschichtiges Statement.

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