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Krimi-AbschiedWarum der Dortmunder "Tatort" eine seiner Ermittlerinnen verliert

Aylin Tezel verlässt den "Tatort" - angeblich, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Oder steckt doch ein politischer Streit hinter dem überraschenden Abgang?

Tatort
Aylin Tezell als Nora Dalay am Dortmunder "Tatort" © ORF
 

Zuletzt ermittelte sie vor einem Monat ermittelte in ARD und ORF am Dortmunder "Tatort". Nun hat Schauspielerin Aylin Tezel bekannt gegeben: Ihre Kommissarin Nora Dalay wird nur noch bis nächstes Jahr Verbrecher jagen.

Die Rolle habe ihre "eine wirklich wichtige und wertvolle Zeit" beim "Tatort" beschert, nun sei es aber "Zeit für eine Veränderung", zitierte der produzierende Sender WDR die Schauspielerin. Tezel wolle sich neuen künstlerischen Herausforderungen stellen. Ihre Kommissarin - sie gehörte von Anfang zum vierköpfigen Ermittlerteam - wird noch in zwei Folgen zu sehen sein.

In deutschen Medien wird über die Hintergründe spekuliert: Über den Dortmunder "Tatort" wurde zuletzt heftig gestritten: Der  Oberbürgermeister der Stadt Ullrich Sierau (SPD) soll sich persönlich über das seiner Meinung nach verzerrte Bild der Ruhrmetropole in dem Krimi beschwert haben: In der tatsächlich reichlich skurrilen Folge "Zorn" über das Ende des Bergbaus im Ruhrpott sei die Stadt "maximal lächerlich" dargestellt worden, beschwerte sich der Politiker.

Offiziell hat sich tezel davon nicht beeindrucken lassen: Sie sei "dem WDR und meinen Kollegen Rick, Stefan, Jörg und Anna sehr dankbar für diese wunderbare gemeinsame Reise", So Tezel über ihre Schauspielkollegen Rick Okon (als Jan Pawlak), Stefan Kornaske (Daniel Kossik), Jörg Hartmann (Peter Faber) und Anna Schudt (Martina Böhnisch). Sie werde Nora Dalay "sicherlich vermissen". Wohl ganz im Gegensatz zum Dortmunder Bürgermeister.

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