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QuotenduellPublikum zieht ATV-Models den Pferden auf Servus TV vor

Jeden Donnerstagabend laufen "Austria's next Topmodel" und "Trakehnerblut" bei ATV und Servus TV gegeneinander. Nach drei Wochen ist der Trend eindeutig: Die Nachwuchs-Models sind beim TV-Publikum beliebter.

137.000 sahen Folge drei von "Austria's next Topmodel" © ATV/Bernhard Eder
 

Dabei hat es für Servus TV gar nicht so schlecht angefangen: Am 2. November feierte mit "Trakehnerblut" die erste fiktionale Eigenproduktion eines heimischen Privatsenders Fernsehpremiere. 162.000 schalteten damals im Schnitt ein - ein zufriedenstellender Wert für die Salzburger. Und es gab noch einen erfreulichen Nebeneffekt: Man lag mit dem Wert auch vor der parallel laufenden achten Staffel von "Austria's next Topmodel" (ANTM), die ebenfalls am 2. November anlief. Den Möchtegern-Mannequins sahen zum Auftakt bei ATV 149.000 Österreicher zu.

Seither sind drei Wochen vergangen und das Blatt hat sich gewandelt, denn seit 9. November lag ANTM in der Zusehergunst an beiden Donnerstagen vor "Trakehnerblut". In der Vorwoche sahen den Models 177.000 zu, der Serie 131.000, an diesem Donnerstag schalteten die Fashion-Show 137.000 ein, Servus TV nur noch 108.000. Zu Straßenfegern werden beide Formate nicht mehr avancieren, aber ATV dürfte zumindest mit den Marktanteilen bei den jüngeren Zusehern zufrieden sein (13,7 Prozent bei den 12- bis 29-Jährigen). Dass "Trakehnerblut" binnen drei Wochen 54.000 Seher verloren hat, dürfte für die Salzburger freilich nicht erfreulich sein. Allerdings hat sich Servus TV auch nie zum Thema Quotenerwartungen geäußert und und immer betont, dass hier ganz klar die Qualität im Vordergrund stehe.

Der Abwärtstrend bei "Trakehnerblut" dürfte eine Bestätigung für Sender sein, die schon länger davon Abstand nehmen, Serien mit einer fortlaufenden Handlung im Wochenrhythmus auszustrahlen. Vor allem das jüngere Publikum ist inzwischen auf "Binge Watching" konditioniert. Das heißt, vor allem Serien werden staffelweise binnen Stunden oder Tage konsumiert. Entweder online via Netflix, Amazon, Sky und Co. oder klassisch linear dank einer sogenannten Eventprogrammierung wie es etwa der ORF mit "Pregau" gemacht hat, als die vier Folgen binnen weniger Tage ausgestrahlt wurden.

Verdient hätte sich "Trakehnerblut" wesentlich mehr Publikum, denn das Familiendrama rund um ein Gestüt ist sehr gut besetzt, spannend und ganz exquisit in Szene gesetzt. Alle Folgen zum Nachsehen gibt es übrigens hier.

Julia Richter glänzt in der Hauptrolle von "Trakehnerblut" Foto © Servus TV

Kommentare (1)

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hmw42ax4xcjxo7wqmyu2utw81wg8r0je
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Lesenswert?

..man merkt wie

Österreich verblödet....

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