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Millionenshow300.000 Euro bei Assinger gewonnen

Die letzte Frage war ihm dann doch zu heiß: Schriftsteller Daniel Wisser (45) verließ am Montag das Kölner Quizstudio mit einem Gewinn von 300.000 Euro. Die Olympischen Spiele verhinderten die Million.

Die Millionenshow
Daniel Wisser auf dem "heißen Stuhl" im Quizstudio © ORF
 

Der in Wien lebende Daniel Wisser stieg in der „Millionenshow“ bei Frage elf wieder ins Spielgeschehen ein. Zwei Wochen waren seit der letzten Sendung vergangen. Mit viel Wissen beantwortete er 14 von 15 Fragen souverän. Bei der Millionenfrage (Auf welchem Gebiet gab es bei den Olympischen Spielen zwischen 1912 und 1948 Wettbewerbe? A: Kochen, B: Schach, C: Angeln, D: Kunst) war dem Kandidaten das Risiko dann doch zu hoch und er entschied sich dazu, das Quiz abzubrechen und das Ratestudio in Köln um 300.000 Euro reicher zu verlassen.

Seine letzte gelöste Frage: Würde man die „EU“ als griechische Vorsilbe deuten, wäre sie ...?
A: groß, B: umfassend, C: gleich, D: gut
(richtig: D) 

Bei den 150.000 Euro wollte Assinger wissen:
Die Blumentopfschlange ist wohl die einzig bekannte Schlangenart, die sich rein parthenogenetisch vermehrt, das heißt: „...“?
A: Viele Männer für eine Frau!, B: Ei, ei, niemand legt ein Ei!, C: Es geht ganz ohne Mann!, D: Keine Frau weit und breit!
(richtig: C)

Wie empfand der 45-Jährige das Spiel bei Armin Assinger? „In der zweiten Sendung war ich entspannt. Dadurch, dass ich oft mit freien Textvorträgen auftrete, weiß ich, dass ich unter Anspannung gute Leistungen bringen kann. Mein Blutdruck steigt, ich schwitze, aber ich bin nicht wirklich nervös. Bei Frage 11 musste ich ein wenig Risiko eingehen, obwohl ich in der Geschichte des Kinos sattelfest bin. Bei Frage 13 wollte ich erst aussteigen, habe aber dann beschlossen, die Antwort zu wagen.“
Wisser resümiert: „Wenn man in die ,Millionenshow‘ eingeladen wird, wenn man dort in die Mitte kommt und wenn man es bis zur Millionenfrage bringt, darf man sich über fehlendes Glück nicht beschweren. Ohne wenigstens einen Joker war es mir bei der letzten Frage unmöglich, auf die richtige Spur zu kommen. Die schwierigste Entscheidung des Abends war daher korrekt: einen Schritt vor der Million auszusteigen.“

Wisser wurde 1971 in Klagenfurt geboren und lebt als Schriftsteller in Wien. Sein Romandebüt „Dopplergasse Acht“ wurde im Jahr 2003 veröffentlicht. Seither erschienen neben anderen Werken vier Romane, zuletzt im März 2017 „Löwen in der Einöde“. „Die Millionenshow“ ist noch sieben Tage auf der ORF-TVthek abrufbar.

P. S.: Die richtige Antwort bei der Millionenfrage wäre D gewesen!

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Komisch

Schach war von 1930 -47 auch olympische Disziplin. Schlecht recherchiert von der Redaktion.

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kropfrob
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Weder 1930 ...

... noch 1947 gab es Olympische Spiele. Und bei den Spielen 1932 und 1936 kann ich keine Schachergebnisse finden. Allerdings gibt es einen eigenen Wettbewerb, der sich "Schacholympiade" nennt (seit den 1920ern), der hat aber nichts mit den Olympischen Spielen zu tun (und beachtet auch nicht, dass mit "Olympiade" eigentlich der Zeitraum von 4 Jahren zwischen den Spielen bezeichnet wird).

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barneygeröllheimer
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Es geht aber um 1912 ...

... bis 1948.

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