Interview

Brandaktueller neuer Fall für Kommissar Özakin

Im ersten Zweiteiler der erfolgreichen Krimireihe „Mordkommission Istanbul“ führt eine Spur in das Milieu radikaler Islamisten: Am Donnerstag und Samstag, jeweils um 20.15 Uhr, in der ARD.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Mordkommission Istanbul
Terroristenjäger Mehmet Özakin: Paraderolle für Erol Sander © ARD
 

Um einen drohenden Bombenanschlag zu verhindern, soll Erol Sander als Kommissar Özakin eng mit dem Geheimdienst zusammenarbeiten. Eine Spur führt in das Milieu radikaler Islamisten. Über seine Vergangenheit schweigt der smarte Kommissar bis sie ihn einholt.
Seine alten Freunde aus dem Waisenhaus kommen ihm näher, als er ahnt - und spielen mit ihm ein Spiel, dessen Regeln er nicht kennt.

Was ist das Besondere an „Im Zeichen des Taurus“ im Rahmen der „Mordkommission Istanbul“-Reihe?
Erol Sander: Der Zweiteiler kombiniert mehrere aktuelle Themen miteinander. Es geht um Waffenhandel, um
radikalisierte Gläubige, um Betrug und auch um Mehmets Privatleben. Er trifft jemanden, den er als Kind im Waisenhaus kennenlernte und mit dem er schon im Alter von zehn Jahren Spannungen hatte.

Worin liegt der Reiz eines Zweiteilers?
Erol Sander: Die enthaltenen Geschichten können differenzierter erzählt werden. Die handelnden Personen bekommen mehr Tiefe und ihre Handlungsweise kann besser nachempfunden werden. Die Zuschauer können sich auf eine sehr spannende Doppelfolge freuen und ich glaube, sie wollen nach dem ersten Teil auf jeden Fall auch den zweiten Teil sehen.

Ihre Figur Mehmet wünscht sich dagegen, dass alles so bleibt, wie es ist. Warum möchte er keine Veränderungen?
Erol Sander: Mehmet wehrt sich nicht gegen die Veränderung; seine Befürchtungen sind ganz praktischer Natur: Was soll er in Berlin? Seine Frau kann wenigstens deutsch, unterrichtet in dieser Sprache. Aber Mehmet? Er müsste dort ganz von vorne anfangen. Die einzige Möglichkeit wäre in der Fastfood Branche, aber ob das Sevims Wunsch wäre?

 

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!