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Zum 100. GeburtstagHonig, Gold und toter Hase: Joseph Beuys im Belvedere 21

Am 12. Mai würde Joseph Beuys seinen 100. Geburtstag feiern. Das "Belvedere 21" in Wien eröffnet mit seiner Schau den internationalen Ausstellungsreigen zum Jubiläumsjahr. Die Schau widmet sich auch den Querverbindungen zwischen Beuys und Wien.

Joseph Beuys im Belvedere 21
Joseph Beuys im Belvedere 21 © (c) APA/THOMAS RIEDER (THOMAS RIEDER)
 

Was war er nicht alles: Kunstpopstar, Umweltaktivist, Fan des Anthroposophen Rudolf Steiner und selbst ernannter Schamane. Andere hingegen nannten ihn gleich Scharlatan. Kalt ließ er niemanden. Und gerade jetzt in Krisenzeiten scheint der 1986 verstorbene Ausnahmekünstler doch mit seiner Liebe zur Natur nicht wieder hoch aktuell zu sein? Und was ist mit seinem Glauben an die Kreativität und Schaffenskraft jedes einzelnen? Also jeder ist ein Künstler und Kunst = Kapital? Was würde er wohl zu einer digitalisierten Welt mit all ihren Bühnen voll selbst ernannter Künstler sagen? Er würde wohl parlieren und dozieren. Am 12. Mai wäre der Ausnahmekünstler 100 Jahre geworden und ein ganzer Reigen voll internationaler Ausstellungen feiert ihn. Den Beginn macht das "Belvedere 21" in Wien.

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zweigerl
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KLebriger Honig und abgestorbene Baumpflanzungen zeigen auf die Schieflage der modernen Kunst. Noch auf derselben Kunstseite heute: Von Drogenhändlern gefladerte Picassos und Warhols sowie ein strafrechtlich verurteilter Deutschrapper, der durch den Regelbruch (ach wie originell) auffällig werden wollte und prompt vor dem Kadi landete. Irgendwas stimmt da nicht mit der zeitgenössischen Kunst. Daran ist nicht allein die Pandemie Schuld.