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KunstmarktCaravaggios "Judith und Holofernes" soll bis zu 150 Millionen Euro bringen

Ein zufällig auf einem französischen Dachboden entdecktes Caravaggio-Gemälde gelangt am 27. Juni zur Versteigerung. Die Besitzer können sich schon jetzt die Hände reiben.

Wiederentdeckter Caravaggio: "Judith und Holofernes"aus dem Jahr 1607 © APA
 

Vor zwei Jahren war es das Leonardo-Gemälde "Salvator Mundi", das der internationalen Kunstszene einen neuen Preisrekord bescherte. Auf 100 Millionen Dollar geschätzt, wurde es bei Christie´s New York für die sagenhafte Summe von rund 450 Millionen Dollar an einen arabischen Prinzen verkauft.

Nun steht ein anderer Alter Meister im Visier internationaler Sammler. Michelangelo Merisi aus dem italienischen Dörfchen Caravaggio in der Nähe von Bergamo, deshalb auch seine Kurzbezeichnung Caravaggio, malte 1607 ein Gemälde, das 2014 auf einem Dachboden in Toulouse entdeckt wurde. Das Werk, das derzeit in der Colnaghi Gallery in London zu sehen ist, zeigt die biblische Heldin Judith, die den assyrischen General Holofernes köpft. "Judith and Holofernes" war von glücklichen Hausbesitzern gefunden worden, als diese ein Loch in ihrem Dachboden untersucht hatten. Der Kunstexperte Eric Turquin geht davon aus, dass das Bild "mindestens 100 Jahre" in dem Dachboden gelegen hat. Der Schätzpreis liegt bei bis zu 150 Millionen Euro. Die Versteigerung geht am 27. Juni in Toulouse über die Bühne. Wer mitmachen möchte, sollte schon jetzt zu sparen beginnen.

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