Reale Frauen, unrealitische ProportionenFrido Kahlo als Barbiepuppe

Mattel hat neue Barbiepuppen präsentiert, die sich an realen Frauen wie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo und einer Reihe von Sportlerinnen orientieren.

US-TOYS-CELEBRITY
Neue Barbiepuppen © APA/AFP/LAURA BONILLA CAL
 

US-Spielwarenhersteller Mattel hat neue Barbiepuppen präsentiert, die sich an realen Frauen wie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo und einer Reihe von Sportlerinnen orientieren. Mattel zeigte sein neues Angebot einen Tag vor dem internationalen Frauentag. Die neuen Puppen erinnern zum Beispiel an die US-Snowboarderin Chloe Kim und die australische Aktivistin Bindi Irwin.

Die meisten Barbies aus den neuen Serien verkörpern lebende Frauen - so auch die chinesische Volleyballspielerin Hui Ruoqi und die englische Boxerin Nicola Adams. Eine Serie namens "Inspirierende Frauen" würdigt historische Persönlichkeiten, etwa die US-Flugpionierin Amelia Earhart und die US-Mathematikerin Katherine Johnson.

Unrealistische Proportionen

Obwohl die neuen Puppen an reale Frauen erinnern, behalten sie aber die unrealistischen Proportionen: lange dünne Beine, Wespentaille und einen kurzen Oberkörper. Mattels Barbie war jahrzehntelang nur als blonde weiße Frau zu haben. In den vergangenen Jahren änderte der US-Spielwarenriese seine Puppen - mittlerweile gibt es auch kleine und kurvige Barbies mit verschiedenen Haar- und Hautfarben.

Ende 2017 brachte Mattel eine Barbiepuppe mit Kopftuch heraus, die an die US-Fechterin Ibtihaj Muhammad erinnert. Die Muslimin tritt mit einem Hidschab zu ihren Wettkämpfen an.

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