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Konferenz in GrazOliver Ressler und die Kunst als Rädelsführerin des Protests

Künstler spielen eine immer bedeutendere Rolle in Protestbewegungen. Ein Gespräch mit Oliver Ressler über Kunst und Aktivismus anlässlich einer Konferenz in der Camera Austria Graz.

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Er veranstaltet die Klimakonferenz Barricadin the Ice Sheets in Graz: Oliver Ressler © Franz Brugner/Kleine Zeitung
 

Sie veranstalten die Klima-Konferenz „Barricading the Ice Sheets“, was so viel bedeutet wie „Die Eisdecken verbarrikadieren“. Thema ist etwa, dass Kunst eine immer wichtigere Rolle in Protestbewegungen spielt. Können Sie das näher ausführen?
OLIVER RESSLER: Schon vor rund zehn Jahren haben sich Künstler in der aufkommenden Klimaschutzbewegung engagiert. Damals ging es eher um eine Unterstützung der Kommunikation, um die Gestaltung von Websites oder Postern. In den letzten Jahren merkt man, dass Künstlerinnen und Künstler als Gestalter solcher Bewegungen auftreten und die Form des Protests prägen. Der Prozentsatz, mit dem Künstlerinnen und Künstler sich engagieren, ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung viel, viel höher.

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