Pittoreske Bergkulissen machen das steirische Eisenerz zum Hochgenuss für Naturtouristen. Gelegentlich darf die nicht einmal 4000 Einwohner umfassende Kleinstadt aber auch als Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen herhalten – so etwa seit 2012 für das Rostfest. Das alljährlich stattfindende Event vereint volkstümliche und zeitgenössische Kultur zu einem Gesamterlebnis. Quer über die Stadt werden Konzertbühnen aufgestellt, Wände mit Videoprojektionen bespielt und leerstehende Räumlichkeiten mit Leben befüllt. Ende dieser Woche geht das Festival in eine weitere Runde, die zu Beginn des Jahres noch ungewisse Covid-19-Situation war für die Planung "nur bedingt" eine Herausforderung. "Die größte Änderung ist, dass das Festival nicht im gesamten Stadtzentrum, sondern hauptsächlich im Ortsteil Münichtal über die Bühne gehen wird", sagt Pressesprecher und Organisator Uwe Gallaun. Dennoch zeichnet sich die dreitägige Veranstaltung abermals durch ein Programm aus, das zeitgleich hippe wie auch traditionelle Akzente setzt.