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InterviewHistoriker Christopher Clark: "Wir spüren alle die Vergänglichkeit"

Sir Christopher Clark, einer der bekanntesten Historiker unserer Zeit, bereist ab 3. Mai für die neue ZDF-Reihe „Terra X“ (19.30 Uhr) die Welt. Ein Gespräch über Melancholie, Mündigkeit und Coronafolgen.

Welten-Saga
Sir Christopher Clark drehte für das ZDF bereits eine Europa und eine Deutschland-Saga. Jetzt folgt die Welt-Saga. © (c) ZDF und Andreas Steffan (Andreas Steffan)
 

Mit Ihrer Expertise sind Sie ein auf der ganzen Welt gefragter Historiker. Dennoch nehmen Sie sich die Zeit für ein aufwendiges TV-Projekt wie die „Terra X: Welten-Saga“-Reihe. Was reizt Sie daran, Herr Clark?
Christopher Clark: Erstens ist es die Freude an der Kommunikation. Fernsehen ist für mich ein Kommunikationsmittel. Man kommuniziert auch durch Vorlesungen und Bücher, aber eine Fernsehsendung erreicht Millionen Menschen, das ist schon ein Unterschied. Dazu ist das Leben eines Universitätshistorikers eigentlich ein sehr einsames Leben. Die Forschung macht man allein, man schreibt allein. Man ist immer in der Selbstisolierung, auch ohne Coronavirus (lacht). Fernsehen ist hingegen eine Teamarbeit.

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stadtkater
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Toller Historiker und Moderator

Alle seine Serien sind sensationell gut!

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