Sebastian Meises bereits mehrfach ausgezeichnetes Drama "Große Freiheit" (Freibeuter/Rohfilm), Österreichs Einreichung für den Oscar, wird mit drei "Romy"-Branchenpreisen ausgezeichnet: als beste Produktion (ex aequo mit dem Biopic "Klammer - Chasing the Line" der Grazer Epo Film) sowie als bester Film Kino und für das beste Drehbuch Kino. Das gab der "Kurier" bekannt, der die Preise vergibt. Die Verleihung findet am 16. September im Wiener Gartenbaukino statt.

Je zwei Branchen-"Romys" gehen an den TV-Film "Die Wannseekonferenz" (Bester Film TV/Stream und bestes Drehbuch TV/Stream) sowie an "Die Ibiza-Affäre" (beste Serie und bester Schnitt TV/Stream). Auch die beste TV-Doku dreht sich um das gleiche Thema und wurde ebenfalls von Sky produziert ("Das Ibiza-Video: Ein journalistischer Krimi"). Doppelsieger ist Thomas W. Kiennast, der gleich beide Kamera-Kategorien für sich entscheiden konnte - für Kino ("Schachnovelle") und Fernsehen ("Im Netz der Camorra").

Die Preise für die beste Regie gehen an Vorjahressiegerin Maria Schrader (für den Kinofilm "Ich bin dein Mensch") und Umut Dag (für den TV-Mehrteiler "Die Macht der Kränkung"). Zur besten Doku-Kino wurde "Marko Feingold - Ein jüdisches Leben" gewählt, die Kategorie bester Schnitt Kino geht an Oliver Neumann für "Hinterland", und die beste Musik lieferten Fritz Ostermayer und Herwig Zamernig für "Rimini".

Im Fokus der Branchenpreise stehen Personen aus der Film- und Fernsehbranche, die für die breite Öffentlichkeit oft im Verborgenen arbeiten: Kameraleute, Produzenten, Cutter oder auch (Film-)Komponisten. Der Platinpreis für das Lebenswerk geht heuer an Produzent und Filmhändler Herbert Kloiber.