Neujahrskonzert der Wiener PhilharmonikerWie Phönix aus der Asche: ein Konzert der Hoffnung

Nach einem Neujahrskonzert ohne Publikum wird endlich wieder geklatscht. Daniel Barenboim führt durch einen langen Vormittag melancholisch-heiterer Lebensfreude. Der halbvolle Saal dankte es ihm und vor allem dem Orchester.  

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Daniel Barenboim dirigiert die Wiener Philharmoniker
Daniel Barenboim dirigiert die Wiener Philharmoniker © ORF
 

Das Haus ist weiträumig mit Kohorten der Polizei abgeschirmt, als tage die Nato. Schon eine Stunde vor Beginn strömen die Menschen in den Goldenen Saal, in Sorge, die komplizierten Eingangsmodalitäten nicht rechtzeitig zu schaffen, vielleicht auch wegen der Selfies mit Blumen und Golddekor. In den Vorräumen verstellen zahllose Rolex-Rollups die Architektur, das Konzert ist schließlich auch ein Geschäft.

Kommentare (1)
jsr9832
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13
Lesenswert?

Muss Musik jetzt auch schon

politisiert werden, Herr Götz? Es ist doch egal welches Geschlecht der Dirigent hat oder welche Hautfarbe. Die Wiener Philharmoniker und alle Orchester sollten darüber stehen und sich heraushalten, Soweit haben sie es getan, hoffentlich bleibt es dabei.