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Michael Köhlmeier„Wir wissen nichts, nichts, nichts“

Interview. Michael Köhlmeier wird am Dienstag 70. Wir trafen den Schriftsteller daheim in Hohenems und sprachen mit ihm über die Befristetheit des Daseins, das Schreiben, Peter Handke, die menschlichen Leidenschaften, Politik und Moral.

Michael Köhlmeier im heimatlichen Hohenems © Stefan Winkler
 

Herr Köhlmeier, was löst der Siebziger bei Ihnen aus?
Michael KÖHLMEIER: Es ist ja nicht so, dass ich das vorher nicht gewusst hätte. Aber Geburtstage machen einen älter. Weil so viele herschauen.

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Danke für Ihr Verständnis.

unfassbar
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Typisch...

" Künstler", wollte nicht wissen, wenn Typen wie dieser
an der Spitze stünden...?! Dann gute Nacht, Österreich !

ProfAlois
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Demokratiedefizite werden sichtbar

An den Äußerungen Prominenter scheidet sich bei uns das Demokratieverständnis. Demokratie aktiv wahrnehmen besteht aus drei Elementen: Wählen gehen, Meinung sagen (auch wenn Nachteil blüht), selbst kandidieren. Sich selbst und die eigene Prominenz derart ins Treffen führen, dass man antritt, um es besser zu machen = Politiker werden; ist in Österreich nicht so modern. Prominente belassen es dabei, sich eher bei der Meinungsäußerung groß hervorzutun. Immer öfter werden sie in Interviews ganz am Schluss gefragt, ob sie sich schon überlegt haben, selbst ins die Politik zu gehen. Um besser zu machen, was sie als schlimm erkennen. Die darauf folgende Stille kann man förmlich knistern hören. Da sind arge Lücken im Demokratieverständnis unserer Künstlerschaft.

jg4186
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Danke, Herr Köhlmeier

Herr Köhlmeier hat was zu sagen und sagt hier auch viel Interessantes und Wertvolles. Kritik an SK ist nur ein kleiner Teil. Und diese Kritik ist berechtigt, Kritik muss man aushalten, erst recht ein Politiker. Das ist genau das, was viele Denkende im Land so nachdenklich macht: Kritik an SK / Türkis wird wie Majestätsbeleidigung gesehen - warum ist das so? Er ist kein Messias, er ist kein Alleskönner und -wisser. Michael Köhlmeier ist ein durch und durch ernst zu nehmender Denker und Schreiber, seine Meinung verdient es, bedacht und überlegt zu werden.

Sam125
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SG Herr Köhlmeier, wie sie da über Herrn Kurz herfallen,zeigt uns genau warum

Österreich in zwei Lager gespalten ist,denn nicht HERR KURZ und seine Türkisen sind dafür zur Verantwortung zu ziehen,sondern ihre LINKS LINKE GESELLSCHAFT hat das zu verantworten, aber seien sie beruhigt, denn ja mehr sie und die Ihresgleichen über ihn herfallen umso geschwächter wird die SPÖ werden! Und wenn die Grünen nicht aufpassen,wird Ihnen die nächste Wahl wieder den Spiegel vorhalten! Denn nach der Wahl ist vor der nächsten Wahl! Also aufpassen und das ständige Anpatzungen einfach sein lassen!!

campanile
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ressentiments

köhlmeier ist ein zündler und hassprediger. dass er kurz nicht mag, steht ihm frei, aber man würde von einem 'intellektuellen' zumindest handfeste argumente erwarten. außer ressentiments hat er aber nichts zu bieten. muss man so einen schmarrn wirklich drucken?

Lodengrün
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Warum?

Kurz kommt ja ständig mit Silberstein, spielt mit Handy im Parlament. Verstehe die Reaktion wenn der Heilige angegriffen wird. Typischer Fall von des Kaisers neue Kleider.

FBH
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Sachliche Kritik gerne

aber so einen Schmarrn wie „der Heilige“ könnte man sich wirklich sparen. Danke!

FBH
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Nichts, nichts, nichts...

weiß er - dann möge er doch bitte aufhören die Politik ständig dermaßen unsachlich und einseitig zu kommentieren. Danke!